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Handball: Favoritenschreck SC Magdeburg zeigt sich "hungrig auf Erfolg"

Handball: Favoritenschreck SC Magdeburg zeigt sich "hungrig auf Erfolg"

Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr: Wie kleine Kinder hüpften die Spieler des Handball- Bundesligisten SC Magdeburg im Kreis und feierten den nächsten Coup in dieser Spielzeit.

Magdeburg. Mit 33:29 besiegte die Mannschaft von Trainer Frank Carstens den Titelaspiranten Rhein-Neckar Löwen.

"Hier regiert der SCM", skandierten die gut 5000 Zuschauer in der Bördelandhalle und fühlten sich an die glorreiche Vergangenheit erinnert. Immerhin holte der SCM insgesamt 29. Titel und ist somit gleichauf mit dem VfL Gummersbach hinter dem THW Kiel der derzeit zweiterfolgreichste deutsche Handballverein.

"Die Jungs sind unglaublich hungrig. Sie wollen Erfolg haben", erklärte der neue Trainer Carstens ein Puzzleteil für die momentane Euphoriewelle, die durch Magdeburg schwappt: "Ich bin froh, dass wir alles wieder in vernünftige Bahnen gebracht haben. Solche Erfolgserlebnisse fehlten in den vergangenen Jahren." Die vergangene Saison beendeten das Team auf Rang zwölf - unbefriedigend für einen ehemaligen deutschen Meister.

Doch bereits im ersten Saisonspiel zeigten die Magdeburger, dass mit ihnen zu rechnen ist. Mit 33:29 siegte der ostdeutsche Traditionsverein bei der SG Flensburg-Handewitt. Mit dem Erfolg gegen die Löwen hat der SCM bereits den zweiten Champions-League-Teilnehmer geschlagen. "Unser Ziel bleibt ein einstelliger Tabellenplatz", meinte Carstens und fügte hinzu: "Momentan läuft es toll. Wir müssen jedoch sehen, dass wir diese Qualität stabil abliefern können. Daran arbeiten wir."

Gewerkelt hat der neue Trainer in den vergangenen Wochen vor allem an der Abwehr. Konsequent und kompromisslos gehen seine Spieler zu Werke, ohne jedoch überhart zu agieren. "Es stimmt, die Abwehr ist momentan der Schlüssel für unser Spiel", gibt Carstens zu - genau wie in den guten, alten Zeiten.

Magdeburgs Kampfgeist, die Gabe, sich zu schinden und vor allem das Publikum in der Bördelandhalle machten den SCM europaweit bekannt. "Ich habe das Gefühl, dass wir auf einem guten Weg sind, dass es wieder so wird. Wir brauchen die Bördelandhalle als Festung", sagte Robert Weber, der gegen die Löwen mit elf Toren erfolgreichster Werfer war. „Ich hoffe, dass beim nächsten Heimspiel die Hütte komplett ausverkauft sein wird." Die passenden, sportlichen Argumente dafür hat der SCM bereits abgeliefert.

dpa

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