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Handball-Frauen mit vier HCL-Spielerinnen bei WM in Serbien nicht zu stoppen

Handball-Frauen mit vier HCL-Spielerinnen bei WM in Serbien nicht zu stoppen

Nun geht es um den Gruppensieg: Die deutschen Handball-Frauen sind bei der WM in Serbien nicht zu stoppen. Dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit gewann der EM-Siebte am Donnerstag in Novi Sad gegen Tunesien mit 26:20 (10:11) und bleibt nach dem vierten Sieg im vierten Spiel ohne Punktverlust.

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Die deutschen Handballerinnen sind bei der WM bisher ungeschlagen. Die Leipzigerinnen Susann Müller und Natalie Augsburg freuen sich (beide rechts.)

Quelle: dpa

Novi Sad. In der abschließenden Partie der Vorrunde an diesem Freitag (17 Uhr/Sport1) spielt die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gegen Ungarn um den Gruppensieg und die vermeintlich leichtere Aufgabe im Viertelfinale. „Ich freue mich jetzt auf das Spiel gegen Ungarn“, sagte Bundestrainer Heine Jensen.

Vor rund 800 Zuschauern war Anna Loerper (6) beste Werferin im deutschen Team, dem es lange an Souveränität fehlte. „Wir sind glücklich über die zwei Punkte“, sagte Loerper und analysierte: „Wir haben in der zweiten Halbzeit mehr Tempo gemacht als in der ersten Hälfte, aber da haben die Tunesierinnen auch sehr viel Druck gemacht, so dass wir gar nicht zur Entfaltung kommen konnten.“

Nach dem Ruhetag am Mittwoch hatten die deutschen Handball-Frauen Mühe, ihren Rhythmus aus den ersten drei Vorrundenspielen zu finden. Susann Müller bescherte dem EM-Siebten zwar mit ihrem 31. Turniertreffer eine 5:3-Führung (11.). Doch nach dem 6:4 (12.) kam ein Bruch ins deutsche Spiel. Erst warfen Müller und ihre Kolleginnen neun Minuten lang kein Tor, dann geriet der Favorit unerwartet mit 9:11 (28.) ins Hintertreffen gegen die engagierten Tunesierinnen.

Dabei sündigten die deutschen Spielerinnen vor allem im Angriff. Die bisher so torhungrige Offensive tat sich schwer gegen die sehr aufmerksame aggressive Abwehr. Zudem vergab die DHB-Auswahl die sich bietenden Chancen leichtfertig und scheiterte an der tunesischen Torhüterin Echraf Abdallah. Auch im Abspiel häuften sich leichte Fehler. Torjägerin Müller wirkte trotz ihrer drei Treffer in der Anfangsphase ausgelaugt und wurde durch die junge Anne Hubinger ersetzt.

In der Defensive gingen die deutschen Spielerinnen in der ersten Halbzeit nicht entschlossen genug zu Werke und offenbarten zuvor nicht gezeigt Abstimmungsprobleme. So kamen die körperlich unterlegenen Afrikanerinnen selbst zu Toren aus dem Rückraum. Dagegen war auch die in den ersten drei Spielen starke Torhüterin Clara Woltering machtlos, so dass das DHB-Team mit einem 10:11-Rückstand in die Pause ging.

Zwar spielerisch nicht viel besser, aber mutiger kehrte die deutsche Mannschaft zur zweiten Halbzeit auf das Parkett zurück. Die routinierte Anna Loerper übernahm die Spielmacherposition von der jungen Kim Naidzinavicius, setzte Akzente und brachte das DHB-Team mit ihren vier Toren in Serie mit 14:11 (37.) in Front. Dank der sich steigernden Kapitänin Clara Woltering und des zweiten Treffers von Marlene Zapf erhöhte der EM-Siebte beim 15:11 (39.) seinen Vorsprung erstmals auf vier Tore.

In dem Maße, wie die deutsche Mannschaft sich stabilisierte, ließen die Tunesierinnen nach. Sie mussten ihrer aufwendigen Abwehrarbeit Tribut zollen. Dies nutzte das DHB-Team konsequent und stellte beim 19:13 (45.) die Weichen auf Sieg.

Von Martin Kloth und David Fischer, dpa

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