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Handballer des SC DHfK Leipzig unterliegen Bundesligist Hildesheim 22:25

Handballer des SC DHfK Leipzig unterliegen Bundesligist Hildesheim 22:25

Handball-Zweitligist SC DHfK Leipzig hat am Mittwochabend ein Testspiel gegen Bundesligist Eintracht Hildesheim 22:25 (11:9) verloren. Dennoch setzten die Grün-Weißen vor rund 400 Zuschauern in der Ernst-Grube-Halle vor allem in der ersten Halbzeit ein deutliches Achtungszeichen.

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Testspiel in der Ernst-Grube-Halle zwischen SC DHfK und Hildesheim. Im Bild: Steve Baumgärtel (M., DHfK) gegen Michael Hoffmann (l.) und Michael Qvist.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Erst als den Messestädtern in Hälfte zwei die Kräfte schwanden, konnten die Gäste auftrumpfen. Bester Werfer war Eric Jacob mit sechs Toren.

Verständlicherweise zeigte sich Leipzigs Coach Uwe Jungandreas nach dem Abpfiff wenig zufrieden. Er hatte gleich mehrere Schwachpunkte ausgemacht. „Wir müssen unheimlichen Aufwand treiben, um auf diesem Niveau mitzuhalten, belohnen uns dann aber nicht dafür", sagte der Trainer. „Das ist natürlich unbefriedigend." Zudem fehle es auf diesem zur Vorsaison deutlich gehobenen Niveau auch an Alternativen.

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Leipzig. Handball-Zweitligist SC DHfK Leipzig hat am Mittwochabend ein Testspiel gegen Bundesligist Eintracht Hildesheim 22:25 (11:9) verloren. Dennoch setzten die Grün-Weißen vor rund 400 Zuschauern in der Ernst-Grube-Halle vor allem in der ersten Halbzeit ein deutliches Achtungszeichen. Erst als den Messestädtern in Hälfte zwei die Kräfte schwanden, konnten die Gäste auftrumpfen.

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Jungandreas vertraute zu Beginn auf die „Alten". Maik Wolf, Steve Baumgärtel, Ulrich Streitenberger, Thomas Oehlrich, Ole Dietzmann (im Wechsel mit Eric Jacob) und Philipp Seitle machten eine Viertelstunde lang das DHfK-Spiel, und das sehr ordentlich. Zwar ließen die Sechs vorne deutlich zu viel liegen, überzeugten aber durch eine sehr konzentrierte Abwehrarbeit. Neuzugang Oliver Krechel im Tor tat sein Übriges zu seinem mehr als positiven Anfangseindruck. Nach acht Minuten führten die Hausherren 2:0, nach gut 13 Minuten traf Streitenberger zum 5:3.

In der Folge wechselte der Trainer der Grün-Weißen schrittweise die Formation. So kamen unter anderem Lukas Binder, Christian Telehuz, René Wagner sowie der im Sommer von der TG Münden nach Leipzig gewechselte Till Riehn ins Team. Das kämpfte nun zunehmend mit Abstimmungsproblemen. Nach wie vor haperte es in Sachen Chancenverwertung. Und in der Abwehr ließen die Hausherren vor allem den wieselflinken Dimitrios Tzimourtos viel zu oft allein. Dennoch konnten die Hildesheimer daraus nicht entscheidend Kapital schlagen und in Halbzeit eins die Führung der Gastgeber nicht ausgleichen. Lediglich in der 13. und 24. Minute konnten sie zumindest den Anschluss herstellen. In die Pause ging es mit einem aus DHfK-Sicht verdienten 11:9.

Nach Wiederanpfiff hatten die Gäste zunächst Probleme, wieder ins Spiel zu finden. In der 34. Minute traf Baumgärtel zum etwas überraschenden 14:9. Natürlich sollte es dabei nicht bleiben. Denn recht schnell schlichen sich bei den Grün-Weißen dieselben Fehler ein wie in Halbzeit eins. Zudem zeigten sich die Gäste nun im Rückraum deutlich verbessert. Michael Qvist hatte offenbar zu sich selbst und seiner Form gefunden. Dennoch: Die Hausherren ließen sich das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen. Als Hildesheim dank Qvist in der 44. Minute den 16:15-Anschlusstreffer verbuchen konnte, fanden sich die Jungs des SC DHfK wieder und stemmten sich erneut erfolgreich gegen den Ausgleich. Das gelang allerdings nur bis zur 50. Minute. Milan Weißbach erzielte das 20:20.

„Es darf natürlich nicht passieren, dass drei Mann den Qvist nicht in den Griff kriegen und er da allein das Spiel dreht", monierte Uwe Jungandreas nach dem Abpfiff. In Minute 50 hatte er zunächst mit einer Auszeit reagiert. Doch gegen die schwindenden Kräfte seiner Mannen half das wenig. Und so durften sich die Gäste in der 54. Minute über eine 22:20-Führung freuen. Den Hausherren gelang zusehends weniger gegen den Bundesliga-Aufsteiger. Neben der Kraft wurde auch die Konzentration von Minute zu Minute weniger, ein Umstand den der Trainer bereits im Vorfeld als verbesserungswürdig eingestuft hatte. Am Ende stand das 22:25 aus Sicht der Gastgeber.

„Das Spiel hat gezeigt, dass wir Zeit brauchen werden, um uns an das in der zweiten Liga herrschende Niveau zu gewöhnen", bilanzierte Jungandreas. Weitere Neuverpflichtungen schloss er aus. Vielmehr gelte es, jeden einzelnen Spieler an das benötigte Level heranzuführen. „In der anstehenden Saison gilt es vor allem, die Ruhe zu bewahren", so der Trainer des SC DHfK. Dies sei keine Überraschung. „Das war uns von vornherein klar. Es wird einfache ein Gewöhnungsphase geben."

Leipzig:

Galia; Krechel; Riehn (1); Seitle (3); Jacob (6); Müller, Weikert; Baumgärtel (3); Dietzmann; Streitenberger (2/1); Binder; Wagner; Wolf (3); Oehlrich (4); Telehuz.

Hildesheim:

Klockmann; Schlz; Behnke; Qvist (6); Flödl (2); Nikolov; Weißbach (1); Hoffmann (2/1); Ivakno (1); Jahns (4/1); Stojanovic (2); Tzimourtos (5); von Herrmann (2).

Siebenmeter:

Leipzig 2/1; Hildesheim 6/2.

Strafen:

Leipzig 4; Hildesheim 1.

Antje Henselin-Rudolph

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