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Hansa-Trainer will in Braunschweig punkten - Kampf um Rückkehr in die 2. Bundesliga

Hansa-Trainer will in Braunschweig punkten - Kampf um Rückkehr in die 2. Bundesliga

Mit der Zukunft zurück in die Vergangenheit: Fußball-Lehrer Peter Vollmann steht die wohl emotionalste Dienstreise in dieser Saison bevor. Ausgerechnet in Braunschweig, an der Stätte, an der er einst einen der größten Erfolge seiner Trainer-Laufbahn feierte, will der 53-Jährige mit Hansa Rostock weitere Punkte für die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga sammeln.

Rostock. Sentimentalitäten gibt es da kaum. „Man hat gesehen, dass auch Braunschweig schlagbar ist. Das wird ein Fußball-Highlight hier im Norden“, sagte Peter Vollmann vor dem Gipfeltreffen der 3. Liga zwischen Eintracht Braunschweig und Hansa Rostock am kommenden Sonntag (13.15 Uhr/NDR Fernsehen).

Für sportliche Höhepunkte hat Vollmann in dem Stadion, in dem die Eintracht 1967 die deutsche Meisterschaft feierte, schon vor fast einem Jahrzehnt gesorgt. Vollmann führte den niedersächsischen Traditionsverein im Mai 2002 zurück in die 2. Bundesliga. „Es war eine sehr schöne Zeit. Die Eintracht ist ein außergewöhnlicher Club. Mit großer Tradition, leidenschaftlichen Fans und einem äußerst emotionalen Umfeld“, sagt der Trainer über die vielleicht nachhaltigste seiner zahlreichen Trainerstationen.

Die Freude währte aber nicht lange. Vollmann konnte seinen Ruhm in der Stadt, die Fußball bis heute lebt und leidet, nicht lange auskosten. Schon wenige Monate später wurde ihm der Stuhl vor die Tür gesetzt. „Ich habe nach dem Aufstieg den Fehler gemacht, zu viele ältere Spieler zu verpflichten, die ihren Zenit schon überschritten hatten. Deshalb war die Mannschaft nicht zweitligatauglich“, sagt Vollmann heute.

Den Fehler wird der gebürtige Westfale, wenn er denn mit Hansa aufsteigt, nicht noch einmal machen. Will er nicht und kann er auch gar nicht. „„Diesen Umbruch kann es nicht geben, weil unser Budget auch dann nach wie vor sehr eng sein wird. Wir werden uns nur punktuell verstärken, es wird keine große Zahl von Spielern sein“, kündigte der Fußball-Lehrer für den Fall an, an dem niemand mehr zweifelt. 13 Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz sind zehn Spieltage vor Saisonende ein beruhigendes Polster.

Für den einen oder anderen aber vielleicht ein einschläferndes. Vollmann hat in den 18 Jahren, in denen er in dem Geschäft tätig ist, schon eine Menge erlebt. Und hält die Zügel deshalb straff in der Hand - auch vor der „Heimkehr“ nach Braunschweig. Der zehnte Auswärtssieg wäre aus der Sicht seines heutigen Arbeitgebers der passende Gruß an die Löwenstadt.

Für Hansas Chef-Übungsleiter ebenfalls. Aber er könnte auch mit weniger leben. „Wenn wir mit demselben Ergebnis wie zuletzt mit dem Unentschieden gegen Offenbach nach Hause fahren, sind wir auch zufrieden“, sagt Vollmann. Das wäre wohl im Sinne beider Vereine, die sich in der nächsten Saison mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder gegenüber stehen werden. Dann aber eine Fußball-Etage höher.

dpa

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