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Hansa gegen Dynamo: Rostocks Trainer Peter Vollmann hofft auf Fußballfest

Hansa gegen Dynamo: Rostocks Trainer Peter Vollmann hofft auf Fußballfest

Beide Aufsteiger kämpfen um den ersten Sieg, beide Trainer probieren es mit einer neuen Taktik, beide Vereine hoffen auf eine friedliches Traditions-Derby: Hansa Rostock will am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Dynamo Dresden seinen Beitrag zu einem sportlich gutklassigen und vor allem friedlichen Duell beitragen.

Dresden/Rostock. Die Punkte wollen die Mecklenburger in Sachsen allerdings nicht her schenken. „Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und natürlich gewinnen. Die Chancen stehen 50:50“, sagte Mittelfeldspieler Robert Müller am Freitag 48 Stunden vor der mit 29.000 Zuschauern ausverkauften Partie im glücksgas Stadion. Die Statistik spricht allerdings klar für die Sachsen. In der 2. Bundesliga trafen bislang beide Teams nur zweimal (2005/06) aufeinander, beide Spiele gewann Dynamo mit 1:0.

Müller wird das Fluidum aller Wahrscheinlichkeit nach hautnah miterleben können. Der 24 Jahre alte Abräumer vor der Abwehr ist am Freitag wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen, nachdem er zuvor wegen einer Wadenverletzung aussetzen musste. „Ich gehe davon aus, dass er spielen kann“, sagte Hansa-Trainer Peter Vollmann, der vor allem das Defensiv-Verhaltens verbessern will. Daher wird seine Startelf vermutlich eine Spur kompakter. Ein zweiter „Sechser“ vor der Viererkette könnte für mehr Stabilität sorgen im Abwehrverhalten.

Dynamo-Trainer Ralf Loose kündigte ebenfalls eine personelle Veränderung an. So wird der französische Neuzugang Romain Brégerie erstmals in der Anfangself stehen. Brégerie hatte sich Anfang Juli einen Außenbandriss im linken Knöchel zugezogen. Brégeries Partner in der Innenverteidigung, Martin Stoll, lief im vergangenen Jahr noch für Rostock auf. „Ich denke, dass wir an einigen Stellen Vorteile gegenüber Hansa haben und die werden wir versuchen, in die Waagschale zu werfen“, erklärte der Defensivmann.

Nach der Auftaktniederlage in Cottbus (1:2) sieht Loose aber keinen übermäßigen Druck auf dem Team. „Natürlich ist der erste Sieg immer der schwerste. Aber wir haben eine gute Mannschaft beisammen“, erklärte der 48-Jährige, während Vollmann betonte: „Es ist wichtig für dieses Spiel, dass das Hauptaugenmerk auf dem Platz liegt.“ Der Fußball-Osten habe die Chance, sich gut zu präsentieren. „Ich hoffe, das verstehen alle“, ergänzte Vollmann.

Im Sicherheitsbereich wird es im Vergleich zur Drittliga-Partie im Oktober 2010 in Dresden, bei der es auf Rostocker Seite zu Ausschreitungen kam, einige Änderungen geben. So bekamen die Hanseaten dieses Mal nur 1700 Stehplatzkarten. Ein Sonderzug wird 1000 Rostocker nach Dresden führen. Wer jedoch am Bahnhof keine Karte vorweisen kann, wird wieder zurückgeschickt. „Es gibt vom DFB die klare Ansage, dass keine Kontrollen aufgrund von Zeitnot eingeschränkt werden“, erklärte Martin Börner, Leiter der Organisation der Heim- und Auswärtsspiele der Dresdner. Das heißt, dass die Partie keinesfalls später beginnen wird, auch wenn die Gästefans unter Umständen erst zur zweiten Halbzeit eintreffen.

Gert Glaner und Tina Hofmann, dpa

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