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Heimpleite für FFV Leipzig - Fußballerinnen unterliegen Herforder SV mit 0:4

Heimpleite für FFV Leipzig - Fußballerinnen unterliegen Herforder SV mit 0:4

Einen schönen Kick mit Punkten auf der Habenseite wollten die Zweitliga-Fußballerinnen des FFV Leipzig am Sonntagnachmittag bieten. Gespielt wurde in Abtnaundorf tatsächlich leidenschaftlich, mitunter auch sehenswert, aber das Resultat gegen den letztjährigen Fastaufsteiger Herforder SV vor gut 200 Zuschauern blieb bitter - 0:4 (0:3).

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Schwerstarbeit für FFV-Keeperin Sandra Schumann.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. "Wir haben sehr stark begonnen. Aber der Ballverlust von Angelina Lübcke leitete die Wende ein. Danach ging nicht mehr viel zusammen", schätzte FFV-Trainer Hendrik Rudolph (53) die Heimpremiere ein. In der Vorwoche hatte seine junge Mädels-Truppe bereits den Saisonstart in Meppen 2:4 in den Sand gesetzt.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit sprintete Physiotherapeutin Kaja Untiedt los. FFV-Keeperin und zugleich Spielführerin Sandra Schumann lag nach einem Zusammenprall am Boden, das rechte Auge musste behandelt werden. Doch kurz darauf stand die 22-Jährige wieder tapfer im Kasten. Für sie, Trainer und Teamkolleginnen muss es ein Déjà-vu gewesen sein, denn im Vorjahr gegen eben Herford ging es mit Knieverletzung ins Krankenhaus. Ergebnis: 0:4. Gestern war die Torhüterin kaum zu trösten. "Durch individuelle Fehler sind wir in Rückstand geraten und haben uns dann den Schneid abkaufen lassen", ärgerte sich Sandra Schumann, der es nach der Partie noch immer etwas schwindlig war.

Zwei Wochen bleiben, um die Wunden zu heilen, Lisa Reichenbach muss ihre Grippe auskurieren und Marie-Luise Herrmann das Knie-Problem in den Griff bekommen. Im Pokal wartet dann wieder der Herforder SV. FFV-Coach Rudolph sinnt auf Revanche. Müsste klappen, hatte Gäste-Trainer Jürgen Prüfer doch gestern seine anfänglichen Angstzustände öffentlich gemacht. Er dachte, "die schießen uns ab".

FFV:

Schumann; Janitzki, Birne, Lübcke, Görner (46. Nauesse), Rudenko, Appel (46. Herrmann), Heller, Förster, Wagner, Gäbler (75. Keßler).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.09.2013

Kerstin Förster

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