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Herbe Niederlage im Breisgau: Freiburger Wölfe nehmen Icefighters im Halbfinale auseinander

Herbe Niederlage im Breisgau: Freiburger Wölfe nehmen Icefighters im Halbfinale auseinander

In der ersten Partie des Halbfinales haben die Leipziger Icefighters gegen Freiburg eine herbe Klatsche eingefahren. Zwar sorgten die Gäste aus Sachsen für das erste Tor der Partie.

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Icefighters-Trainer Mannix Wolf hat schon bessere Spieltage erlebt (Archiv).

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die folgenden elf Treffer wurden allerdings den Wölfen aus dem Breisgau gutgeschrieben. Am Ende stand es 11:1 (6:1; 3:0; 2:0).

Einmal quer durch Deutschland mussten die Icefighters am Ostermontag reisen, um sich den Wölfen in der ersten Partie des Halbfinales zu stellen. Fünf Spiele sind angesetzt, die Mannschaft, die drei für sich entscheiden kann, steht im Finale um den Aufstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga.

Die Freiburger begannen druckvoll. Dass die Wölfe dabei durchaus bissig zu Werke gingen, musste Leipzigs Florian Eichelkraut in der 5. Minute erfahren. Tobias Kunz verpasste ihm einen rüden Bandencheck. Eichelkraut musste behandelt werden, für Kunz hieß es: Ende des Spiels. Die Wölfe agierten fünf Minuten in Unterzahl. Das nutzte Denis Fominych in der 7. Minute zur 1:0-Führung für die IFL. Die Breisgauer blieben bei Kontern gefährlich, wie in der 10. Minute Nikolas Linsenmaier, der den Ausgleich besorgte. Die Leipziger um Trainer Manfred „Mannix“ Wolf hielten, hakten und rangelten ebenso. Nacheinander wurden im Minutentakt Fabian Hadamik, Ziga Svete und Felix Linden für zwei Minuten vom Eis gebeten. Freiburg markierte im Powerplay in der 15., 16. und 17. Spielminute die Tore zwei bis vier. Zwei Minuten vor der Pause flutschte der Puck auch noch durch Staudts Beine. Die Leipziger waren völlig von der Rolle – Freiburg nutzte die Fehler konsequent aus. Und so traf Marc Wittfoth in der letzten Minute noch zum 6:1.

Freiburg nutzt jeden Fehler aus

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Erik Reukauf, der in der Saison oft hinter Sebastian Staudt zurückstecken musste, bewieß sich ab dem zweiten Durchgang im Leipziger Tor.

Quelle: Christian Modla

Mannix zog im Tor Konsequenzen, Erik Reukauf nahm Staudts Platz ein. Die Icefighters agierten nun konzentrierter. Erst in der 24. Minute musste Goalie Reukauf den Arm ausfahren. Die Offensive der Leipziger scheiterte ihrerseits aber immer wieder an der Verteidigung der Gastgeber und Goalie Christoph Mathis. Nach einer halben Stunde tauchte Nikolas Linsenmaier vor dem Kasten der Icefighters auf: 7:1. Im Gegenzug scheiterte Tomas Vrba am erneut starken Schlussmann. Drei Minuten vor Ende des zweiten Durchgangs klingelte es zum wiederholten Mal im Kasten der Sachsen: 8:1 durch Wittfoth nach Rebound. Freiburg eroberte sich sofort den Puck zurück und Jakub Wiecki holte das neunte Tor für das Team von Trainer Leos Sulak.

Im letzten Drittel wechselte dann auch Freiburg im Tor. Die Gastgeber zeigten sich als Meister der Raumdeutung. Griff Leipzig an und die Ordnung wurde brüchig, nutzten die Wölfe die entstehenden Lücken gnadenlos aus. Bis zur 45. Minute dauerte es und Freiburg lag mit 10:1 vorn. Die 3500 Eishockey-Fans in der ausverkauften Halle jubelten. Auf dem Eis kamen die Icefighters einfach nicht in die Zone der Gastgeber. In der 54. musste Reukauf den nächsten Schuss kassieren – im dichten Gedränge vor dem Tor kam er nicht mehr zum Parieren. Wegen eines Wechselfehlers und sechs Mann auf dem Eis spielte Leipzig dann für zwei Minuten in einfacher Unterzahl. Sulaks Team gönnte den Leipzigern keine Ruhe und rannte immer wieder gegen Reukaufs Tor an. Doch am für Leipzig bitteren Ergebnis sollte sich nichts mehr ändern: 11:1.

Revanche am Mittwoch - Protest der Scorpions nach Viertelfinalspiel

Chance auf eine Revanche haben die Icefighters schon am Mittwoch. Dann reisen die Wölfe in die Tauchaer Fexcom-Arena. Anbully ist um 20 Uhr. Eine dritte Partie ist für den Freitag um 17 Uhr in Freiburg angesetzt.

Allerdings steht noch eine Entscheidung am grünen Tisch zum Viertelfinale aus. Nach der letzten Partie am Gründonnerstag legten die Niedersachsen offiziell Protest ein. Im letzten Drittel lief das Spiel weiter, obwohl die Uhr bei Minute 7:08 stehen blieb. „Der Fehler wurde sofort korrigiert und die Zeit, inklusive Strafzeit, zusätzlich herunter laufen gelassen“, teilten die Icefighters ihre Sicht der Dinge mit. Der Fall liegt nun beim Schiedsgericht des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Sollte das Gremium den Hannoveranern Recht geben, könnte das Spiel wiederholt werden. Gleiches gilt in diesem Fall auch für die bis dahin ausgetragenen Halbfinal-Partien gegen Freiburg.

Johannes Angermann

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