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Hockey-Derby am Wahlsonntag in Grünau

Hockey-Derby am Wahlsonntag in Grünau

Nach dem Derby ist vor dem Wahlgang, jedenfalls für Trainer Eric Riedel (25). "Ich bin ab 8.30 Uhr auf dem Platz, betreue vor der Regionalligapartie noch unsere Oberliga-Damen.

Deshalb werde ich erst am Nachmittag ins Wahllokal gehen", erläutert der Coach der Hockey-Frauen des HC Lindenau-Grünau sein persönliches Sonntagsprogramm. Zu Gast sind morgen ab 12 Uhr die aus Liga zwei unglücklich abgestiegenen Damen des ATV.

Das Phrasenschwein grunzt über das Derby-Gesetz heftig. "In diesem Fall wird das Gesetz nicht zu unseren Gunsten ausfallen", ist Riedel realistisch ob der Kräfteverteilung. Für ihn sei es wichtig, dass die Seinen konstant ihre Leistung abrufen und nicht wegbrechen wie beim jüngsten 2:2 bei Motor Meerane (nach 2:0-Führung).

"Für uns ist das ein guter Test gegen eine starken Gegner." Auf jeden Fall rechnet sich sein HCLG-Team bessere Chancen als 2011 aus. Zwar ging der Außenseiter damals in Führung, kam dann aber dennoch mit 1:10 unter die Räder. Eric Riedel erlebte die Pleite als Co-Trainer. "Wir haben jetzt einen wesentlich größeren Kader, es steht eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz." Fehlen werden im Aufgebot Jeanette Scharte (privat verhindert) und Lisa Huxhagen (verletzt). Noch mal das Derby-Gesetz bemüht: Eine Überraschung kann immer gelingen.

Für ATV-Trainer Axel Thieme (43) ist das Nachbarschafts-Duell vor allem eins: Anknüpfen an den gelungenen Auftakt. 5:0 hieß es in Osternienburg. "Die Mädels gehen sehr selbstbewusst an die Sache. Von Spiel zu Spiel soll eine Weiterentwicklung zu sehen sein. Unser klarer Anspruch ist der Wiederaufstieg." Dass dies auch mit einem überschaubaren, sehr jungen Kader gelingt, glaubt Thieme fest. "Das hat sogar einen positiven Aspekt. Denn jede, die da ist, erhält viel Spielzeit."

Nicht zu vergessen die Regionalliga-Männer. Das ATV-Team von Trainer Ruben Holland hat gleich zwei Spiele vor dem Schläger. Heute kommt der Berliner HC II auf den Kunstrasenplatz an der Prager Straße (16 Uhr), morgen empfangen die Leipziger ab 13 Uhr Schlusslicht TSV Jena. Wenn Hollands Herren die Qual der Wahl haben, kann es nur eines geben: Jubel.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.09.2013

Kerstin Förster

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