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Hockey-Turnier im Leipziger Westen bringt 650 Euro für guten Zweck

Hockey-Turnier im Leipziger Westen bringt 650 Euro für guten Zweck

Benefiz-Turnier des Hockey-Clubs Lindenau-Grünau (HCLG) präsentierte zwei Neuerungen. Zum einen war da der neue Spendenzweck. Die gesammelten 650 Euro gehen nicht mehr an die querschnittsgelähmte, ehemalige Leipziger Hockey-Spielerin Michaela Schlett.

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René Habenstein (HCLG) im Derby gegen ATV 1845 am Ball.

Quelle: Christian Nitsche

Das 6. In diesem Jahr wird mit der Summe - sie ist etwa so hoch ist wie im vergangenen Jahr - ein Projekt des gemeinnützigen Vereins "Hockey gegen Krebs" unterstützt.

Wofür das Geld genau verwendet wird, dafür beginnen jetzt die Gespräche mit dem in Mannheim ansässigen Verein. Mit der gesammelten Geldmenge zeigte sich HCLG-Vereinssprecher Eric Riedel voll zufrieden: "Wir freuen uns über die Spendenbeteiligung."

Die zweite Neuerung des zweitägigen Benefiz-Turniers war das Spielformat. Die insgesamt 500 Zuschauer sahen bei den Männern die Umsetzung der neuen 4+1-Regel, die ab der neuen Hallensaison in Liga 1 und 2 eingeführt wird. Das bedeutet: Ein Mann weniger ist pro Team auf dem Feld. Dadurch soll das Spiel attraktiver und torreicher werden.

Mit dieser Änderung kam der Osternienburger HC in Leipzig am besten klar. Der Favorit und Bundesligist besiegte im Finale die Zweitliga-Herren des TSV Leuna mit 6:3. "Das ist für uns das erste Turnier mit der neuen Regel und das hat gleich ganz gut geklappt", freute sich Kapitän Sascha Rommel.

Das Benefiz-Turnier gilt alljährlich als Vorbereitung für die Hallensaison. Auch die Männer des Gastgebers nutzten die Test-Gelegenheit. Sie wollen in den nächsten Monaten als Aufsteiger in der Regionalliga bestehen. Zwar wurde der HCLG nur Letzter, aber das ist für Trainer Manuel Küfner nicht entscheidend: "Ich habe in drei Spielen eine Riesenleistung der Mannschaft gesehen", sagte er recht zufrieden. In knapp drei Wochen beginnt für Küfners Team die Saison. Dabei trifft der HCLG auch wieder auf den Stadtkonkurrenten ATV 1845, der im vergangenen Winter aus Liga zwei abgestiegen war.

Beim Heim-Turnier zog der HCLG gegenüber den ATV den Kürzeren. Im direkten Vergleich im Spiel um Platz sieben gewann das Team aus Stötteritz mit 6:3. Weil beide Mannschaften damit die hinteren Plätze belegten, ist das sportliche Ergebnis des Turniers aus Leipziger Sicht zumindest bei den Herren ernüchternd.

Besser sah es dagegen bei den drittplatzierten Grünauer Frauen aus. Im kleinen Finale schlugen sie den Steglitzer TK aus Berlin 2:1. Sie hatten es allerdings anders als die HCLG-Männer nicht mit Mannschaften aus höheren Ligen zu tun.

Ein kleiner Wermutstropfen des gelungenen Turniers war, dass sich die Bundesligisten etwas rar gemacht haben. Das lag sicher vor allem an der Terminüberschneidung mit einem Feldspieltag. Dennoch bedauerte nicht nur Zuschauer Jörg Babucke: "Es fehlen ein bisschen die hochklassigen Teams."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.11.2013

Stefan Schröter

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