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Holzhäuser kämpfen um Regionalliga-Verbleib

Holzhäuser kämpfen um Regionalliga-Verbleib

Die Tischtennisspieler des Drittligisten TTC Holzhausen kassierten am Wochenende zwei Heimniederlagen. Allerdings war das 4:9 gegen den Dritten TTC Bietigheim-Bissingen genauso normal wie das 3:9 gegen Tabellenführer Bad Königshofen.

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Starkes Duo: Hendrik Fuß (l.) und Roman Zavoral gewannen ihre Doppelmatches gegen die Spitzenteams.

Quelle: Christian Nitsche

"Wir hätten besser aussehen können, haben einige Schlüsselspiele knapp verloren", sagt Hendrik Fuß, Nummer drei der Holzhäuser ganz ruhig. Auch TTC-Präsident Frank Fischer wirkt gelassen: "Wenn wir Rang neun halten, gehen wir in die Relegation, wo wir gute Chancen haben, die Regionalliga zu halten."

Nach vernünftiger Hinrunde als Siebter sei der Leistungsabfall aber normal gewesen. Das verletzungsbedingte Fehlen von Roman Zavoral, statistisch neuntstärkster Mann der Liga, konnte die Mannschaft nicht verkraften. "Das waren zwei wichtige Spiele gegen Bad Rappenau und Bayern München. Mit ihm hätten wir da besser ausgesehen", ist sich Fuß sicher.

Dennoch bleibt Fischer optimistisch. "Die Regionalliga-Reform kommt uns entgegen. Wir müssen dann nicht mehr so weit reisen. Das ging ja bis nach Weil an die Schweizer Grenze. Ohne unseren Sponsor Fox-Courier, der uns stets einen Kleinbus zur Verfügung stellt, hätten wir das nicht bewältigen können." Auch sportlich biete die neue Staffeleinteilung den Holzhäusern größere Chancen: "Die starken Teams aus Baden-Württemberg fallen dann weg. Mit den alten Konkurrenten aus Bayern sowie den neuen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt dürfte es ein wenig einfacher werden, die Regionalliga zu halten", glaubt Fischer, der stolz darauf ist, dass der TTC immer noch die höchstklassige Mannschaft Sachsens ist.

Hendrik Fuß sieht sich nach Zeiten, in denen er zu den deutschen Auswahl-Teams der Altersklassen U14 bis U18 gehörte und täglich an der Platte stand, inzwischen als reiner Amateur. Für zwei bis drei Trainingseinheiten reicht es gerade so. Nach der abgeschlossen Berufsausbildung zum internationalen Wirtschaftsassistenten hängte der 23-Jährige gleich ein duales Studium der Immobilienwirtschaft an der Berufsakademie Leipzig dran. Der Preis dafür sei, dass er nicht mehr diese hohen Trainingsumfänge bestreiten kann. Das hat dazu geführt, dass sich seine Bilanz gegenüber der vorigen Saison verschlechtert hat. "Es liegt aber auch daran, dass das Niveau in dieser Spielklasse besser geworden ist. Und bei mir hat die berufliche Ausbildung nun mal den Vorrang, obwohl ich mich nächste Saison steigern möchte, was bei meinem vergleichsweise geringem Trainingsaufwand sicher schwer wird", erklärt der 23-Jährige.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.03.2013

Norbert Töpfer

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