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Icefighters Leipzig bezwingen den bis dahin ungeschlagenen EHC Neuwied mit 7:2

Icefighters Leipzig bezwingen den bis dahin ungeschlagenen EHC Neuwied mit 7:2

Zwei Tage nach dem 5:2-Sieg in Essen haben die Icefighters Leipzig ihr perfektes Eishockey-Wochenende mit einem so souveränen wie überraschend deutlichen 7:2 (2:0, 3:1, 2:1) gegen den EHC Neuwied gekrönt.

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Die Icefighters Leipzig haben am Sonntag den bislang unbezwungenen EHC Neuwied überraschend deutlich geschlagen.

Quelle: Christian Modla

Taucha. Im sechsten Spiel der Zwischenrunde zum Aufstieg in die DEL 2 kam die Mannschaft von Mannix Wolf vor 2237 Zuschauern in der Fexcom-Arena in Taucha zum fünften Sieg.

„Das war ein sehr gutes Hockeyspiel“, sagte der hochzufriedene Icefighters-Boss André Krüll. „Die Jungs haben super gekämpft und alles gegeben. So einen deutlichen Ausgang hätte ich niemals erwartet, die Jungs überraschen mich immer wieder“, so Krüll.

Sofort nach dem Auftaktbully war die Stimmung in der prall gefüllten Halle am Überkochen. Auf dem Eis entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften waren nicht auf eine Abwehrschlacht aus, sondern suchten ihr Heil in der Offensive. Hannes Albrecht sorgte nach 13 Minuten für den ersten Jubel-Schrei, nachdem Jannik Striepeke hinterm Tor entlang gekurvt war und den Goalgetter mustergültig bedient hatte.

Von den Fans lautstark nach vorne gepeitscht, legte Tom Fiedler per Direktabnahme keine 90 Sekunden später nach. Tauchten die zunächst kampfstarken Gäste aus Rheinland-Pfalz doch einmal vor dem Tor auf, war Goalie Sebastian Staudt ein sicherer Rückhalt.

Im zweiten Drittel legte der Meister der Oberliga Ost umgehend nach: Lange Gesichter bei den rund 50 mitgereisten Neuwiedern, als Oldie Jedrzej Kasperczyk das 3:0 markierte. Auf der Gegenseite vergab Josh Meyers eine Konterchance (28.) – Staudt hielt klasse. Nach kurzer Druckphase der Gäste schlug erneut Albrecht zu (34.). Die begeisterten Fans rieben sich die Augen: Nichts war es mit dem erwarteten engen Spitzenspiel.

Im Schlussdrittel hatte Neuwied dann nicht mehr viel entgegenzusetzen, nachdem zunächst Tomas Vrba und dann Jannik Striepeke – mit einem klasse verwandelten Unterzahl-Konter – auf 7:1 erhöhten.

Leipzigs Coach trat wie gehabt auf die Euphoriebremse. „Der Sieg ist zu hoch ausgefallen“, sagte Mannix Wolf und meinte zum Thema Tabellenführung: „Der Tabellenstand  am Ende zählt.“ Am kommenden Wochenende wollen die Icefighters in Niesky und Halle an die Vorstellung von gestern anknüpfen und die Tabellenspitze verteidigen.

Icefighters Leipzig – Neuwied 7:2 (2:0, 3:1, 2:1)

Tore: 1:0 Albrecht (13.), 2:0 Fiedler (14.), 3:0 Kasperczyk (23.), 4:0 Albrecht (34.), 4:1 Rabbani (35.), 5:1 Fominych (37.), 6:1 Vrba (42.), 7:1 Striepeke (44.), 7:2 Schmitz (46.)

Thomas Fritz

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