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Icefighters Leipzig feiern Pokalsieg gegen Halle – Nach dem Double geht es nun um den Aufstieg

Icefighters Leipzig feiern Pokalsieg gegen Halle – Nach dem Double geht es nun um den Aufstieg

Die Leipziger Icefighters haben den Nordost-Pokal verteidigt. Im bereits achten Saison-Derby gegen die Bulls aus Halle haben die Messestädter im Pokalfinal-Rückspiel am Samstagabend den siebenten Sieg eingefahren, keine 24 Stunden nach dem packenden Auswärtssieg (5:4) an der Saale.

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Marvin Miethge (Leipzig) setzt sich gegen Halles Mund durch.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die nur in sportlicher Hinsicht bitteren Konkurrenten trennten sich letztlich mit: 5:2 (1:1; 1:0; 3:1). Damit ist Leipzig Double-Sieger.

Dabei startete die Heimpartie in der Fexcom-Arena wie schon am Freitag: Halle konnte früh in Führung gehen: Christopher Gard jagte den Puck in der 10. Spielminute in die Maschen von Icefighters-Goalie Sebastian Staudt. Knapp vier Minuten später sorgte Esbjörn „Esa“ Hofverberg nach Vorarbeit durch Hannes Striepeke für den 1:1-Ausgleich. „Halle hat es uns sehr schwer gemacht. Besonders im ersten Drittel, da sind sie auch verdient in Führung gegangen“, betonte Icefighters-Manager André Krüll die Stärke des Gegners.

Der zweite Durchgang war zu Beginn geprägt von kleineren Nicklichkeiten unter alten Bekannten, dennoch war es nach Einschätzung Krülls ein sehr faires Spiel. Sowohl die Leipziger um Manfred „Mannix“ Wolf als auch Halle unter Trainer Uwe Liebetrau sammelte Zwei-Minuten-Strafen. 15 Minuten brauchte Damian Martin, dann nutzte er die Gelegenheit, passte auf Florian Eichelkraut, der mit dem 2:1 die Leipziger in Führung brachte. Die ausverkaufte Arena tobte. Krüll: „Es war ein typisches Icefighters-Spiel. Wir sind gut zurückgekommen, haben konzentriert gespielt.“

Mit Anbruch des letzten Drittels stand es nach beiden Partien 7:5 für die Hausherren. Halle musste alles geben. Bis zur 48. Spielminute konnten sie die Icefighters auf Distanz halten. Doch dann klingelte es im Tor der Hallenser: Marvin Miethge mit dem 3:1. Kurz darauf, die Gäste spielten in Unterzahl, belohnte sich Florian Eichelkraut: 4:1. In der 54. setzten Damian Martin und Eichelkraut Patrick Fischer ein, der zu 5:1 einnetzte. Doch die Bullen hielten tapfer dagegen und verkürzten in Gestalt von Philipp Gunkel. Mit dem 5:2 holten die Leipziger nicht nur den Sieg, sie verteidigen auch den Pokal.

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Nach dem gewonnenen Pokalspiel stand für die Icefighters erstmal eine Dusche an.

Quelle: Christian Modla

Im letzten Jahr holten die Icefighters den Pokal gegen die Black Dragons aus Erfurt, diesmal gegen die Nachbarstadt. „Es macht Spaß, gegen Halle zu spielen. Nicht nur der Derby-Charakter. Halle ist auch ein Gegner auf Augenhöhe, das gibt schönes Eishockey für die Fans“, erklärte ein von seinem feiernden Team „durchfeuchteter“ Icefighters-Manager.

Aufstiegskampf: Es geht nach Hannover

Mit dem Erfolg vom Samstag haben die Icefighters zwei Saison-Ziele erreicht: Nummer Eins der Liga und Pokalsieger. Was nun noch ansteht, ist der Kampf um den Aufstieg in die zweite Liga. Nach erfolgreicher Verzahnungsrunde stehen die Leipziger nun im Viertelfinale. Dieses wird im Best-of-Five-Modus ausgetragen. Die Mannschaft, die drei Siege verbuchen kann, steht im Halbfinale. „Alle Jungs sind fit, keiner ist verletzt. Jetzt gibt es erstmal bis Dienstag frei. Dann geht die Vorbereitung aufs Viertelfinale los.“

Noch stehen die Gegner nicht fest, denn in Hannover müssen sich die Indians und die Scorpions noch mit spielerischen Mitteln einigen. Wer gegen Mannix Jungs ran muss, wird sich erst am Sonntag zeigen. „Beide Teams sind schwierige Gegner, aber machbar", so Krüll. Sicher sind hingegen schon die Termine: Am 27. und 31. März wird auswärts, kommenden Sonntag (29. März) und gegebenenfalls am Ostersamstag in Taucha gespielt.

Johannes Angermann

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