Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Icefighters Leipzig führen Fass Berlin vor – Torfestival beim Punktspielauftakt in Taucha

Icefighters Leipzig führen Fass Berlin vor – Torfestival beim Punktspielauftakt in Taucha

Ein 7:1 gegen Fass Berlin, mit 1923 Zuschauern fast volle Hütte, gute Stimmung und allseits Zufriedenheit - diese Kombination nennt man wohl einen perfekten Auftakt für die Icefighters in die Punktspielsaison.

Voriger Artikel
Ticketverkauf für Hallenhockey-WM gestartet
Nächster Artikel
Erste Dämpfer für Leipziger Volleyball-Zweitligisten
Quelle: dpa

Taucha. Diese soll im Idealfall in sechs Monaten mit dem Aufstieg gekrönt werden. Warum das nötiger denn je erscheint, wurde am Wochenende deutlich. Die nur mit sieben Teams startende Ost-Oberliga kränkelt, nun vermeldete auch noch Jonsdorf Insolvenz. Die Jungs aus dem Zittauer Gebirge wollen angeblich die Pflichtspiele bestreiten, traten aber zum Auftakt in Halle am Freitagabend nicht an. Am Freitag dieser Woche sollen sie laut Spielplan die Icefighters empfangen. Ob es dazu kommt? Ungewiss. Der Satz "Wir müssen raus aus dieser Oberliga" ist mittlerweile Konsens bei den Leipziger Eishockey-Cracks - und ihren Fans.

Das Auftaktmatch gab natürlich nicht so viele Hinweise, wie reif die Icefighters für das Aufstiegsrennen sind, dafür war der Gegner nicht der richtige Maßstab. Nach zähem und fast vorsichtigem Beginn hatte Leipzig die Akademiker (Fass = Freier Akademischer Sportverein Siegmundshof Berlin) komplett im Griff, die Tore fielen folgerichtig. Der Sieg wäre bei besserer Chancenverwertung höher ausfallen, auf der anderen Seite erlebte Keeper Sebastian Staudt einen geruhsamen Abend. 45:13 Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache.

Überragender Mann auf dem Eis war Esbjörn Hofverberg. Der Leipzig-Rückkehrer wird morgen 44, agierte aber wie ein junger Wilder, war Verteidiger, Angreifer, Vorbereiter, Torschütze, Puckverteiler und großer Kämpfer in Personalunion. Trockener Kommentar des gebürtigen Schweden mit koreanischer Mutter: "Mich hat es heute kaum hinten gehalten, das war mal mein Spiel."

Icefighters-Coach Mannix Wolf erteilte Hofverberg das Prädikat "superstark", lobte aber sein gesamtes Team: "Die Ausgeglichenheit unserer drei Reihen war unser Plus. Auch mit der Abwehr bin ich sehr zufrieden. Nur ein Gegentor entspricht genau meiner Vorstellung." Die Icefighters konnten sich es leisten, in der Schlussphase mit Philip Adler (18) und Sergej Tichschenko (19) zwei Youngster aufs Eis zu schicken. "Die Jungs sind nah an der Mannschaft und die Saison lang. Ich brauche da jeden Spieler und werde die jungen Leute heranführen", erklärte Wolf.

Bei der Frage, ob zum Oberliga-Auftakt am Samstagabend die Leipziger nun so gut oder die Berliner eher so schwach waren, liegt die Wahrheit wie so oft wohl in der Mitte. Fakt ist: Berlins Keeper Philipp Lücke erwischte, sagen wir es vorsichtig, keinen optimalen Tag. Und der Sturm war eher ein laues Lüftchen. Die Leipziger haben aber auch noch Luft nach oben, zum Beispiel in den Disziplinen Überzahlspiel oder Chancenverwertung. Das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Erfurt dürfte eine härtere Probe werden.

Icefighters Leipzig - Fass Berlin 7:1 (1:0,3:1,3:0) Tore: 1:0 Fiedler (11.), 2:0 Hofverberg (27.), 2:1 Matthäs (29.), 3:1 Eichelkraut (37.), 4:1 Albrecht (39.), 5:1 Vrba (44.), 6:1 Albrecht (47.), 7:1 Vrba (57.).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.10.2014

Uwe Köster

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.