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Icefighters Leipzig reisen nach Holland: Die Gegner der neuen Saison stehen fest

Ligareform im Eishockey Icefighters Leipzig reisen nach Holland: Die Gegner der neuen Saison stehen fest

Nachdem die Leipziger Icefighters in den vergangenen zwei Spielzeiten ihre Liga jeweils dominiert haben, wird es in der kommenden Saison spannender. Statt wie bislang gegen fünf gegnerische Teams müssen die Leipziger nun gegen 17 Mannschaften ran. Um welche Clubs es sich handelt, teilte der DEB am Freitag mit.

In der neuen Liga leider nicht mehr dabei: Tornado Niesky, hier im Spiel gegen die Icefighters.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Nachdem die Leipziger Icefighters in den vergangenen zwei Spielzeiten ihre Liga jeweils dominiert haben, wird es in der kommenden Saison spannender. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat eine Neustrukturierung der Oberliga beschlossen. Statt wie bislang gegen fünf gegnerische Teams müssen die Leipziger nun gegen 17 Mannschaften ran. Um welche Clubs es sich handelt, teilte der DEB am Freitag mit.

Hintergrund ist die Ligareform in der dritten Eishockeyliga. Unterhalb der abgeschlossenen 1. Bundesliga und der zweiten Liga der DEL gab es bis zur Saison 2014/2015 vier Regionalligen: Nord, West, Ost und Süd. Zur neuen Spielzeit werden nun der Westen und der Osten dem Norden zugeschlagen. Die stark besetzte Oberliga Süd bleibt eigenständig.

Halle und Erfurt sind dabei, Niesky nicht

Neben alten und liebgewonnenen Kontrahenten wie den Saale Bulls aus Halle, den Erfurter Black Dragons und FASS Berlin, den aus der Verzahnungsrunde bekannten Teams wie den Hannover Scorpions und Indians, treten die Icefighters bald auch gegen gänzlich unbekannte Gegner an. So wird der 14-malige niederländische Meister Tilburg Trappers Teil der neuen Liga sein. Mit dabei sind außerdem: Rostock Piranhas, EHC Timmendorfer Strand, Hamburger SV, Hamburg Crocodiles, ESC Wedemark Scorpions, EC Harzer Falken, ECC Preussen Berlin, Füchse Duisburg, Herner EV und ESC Moskitos Essen sowie EHC Neuwied.

Statt wie bisher mit Haupt- und anschließenden Verzahnung zwischen den Ligen Nord, West und Ost sowie den Playoff-Runden laufen die Icefighters in der kommenden Saison in einem neuen Modus auf. Zunächst stehen vom 25. September 2015 bis zum 6. März 2016 die 34 Hin- und Rückspiele der Hauptrunde an. Zuzüglich werden weitere acht regionale Spiele ausgetragen, so dass jedes Team auf 42 Partien kommt.

Die acht bestplatzierten Teams treten dann in einer internen Playoff-Runde gegeneinander an. Diese wird im „Best-of-Five-Modus ausgetragen. Die vier erfolgreichsten Mannschaften müssen dann gegen die vier stärksten Teams der Oberliga Süd ran, um in dieser Runde der Playoffs den Aufstieg in die zweite Liga unter sich auszukämpfen.

Neuer Icefighters-Coach stellt Kader zusammen

Mit der nun offiziellen Ligareform können sich die Leipziger Icefighters nun ganz auf die Vorbereitung der neuen Saison konzentrieren. Unter dem neuen Trainer Sven Gerike läuft derzeit die Kaderplanung. Dem 38-Jährigen, der vom Nachwuchs der Salzburger Red Bulls nach Leipzig wechselt, steht ein erfahrener Haudegen als Co-Trainer zur Seite. Publikumsliebling und Eishockey-Urgestein Jedrzej Kasperczyk - mit 47-Jahren immer noch auf dem Eis unterwegs - wird den gebürtigen Berliner unterstützen.

Planen kann der neue Coach unter anderem mit Torjäger Tomas Vrba und Florian Eichelkraut. Auch der 18-jährige Verteidiger Philip Adler bleibt dem Team erhalten. Daniel Rau, Tom Fiedler sowie Verteidiger Felix Linden und Stürmer Jannik Striepeke verlassen die Icefighters.

(Johannes Angermann)

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