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Icefighters Leipzig unterliegen Tilburg Trappers

Eishockey Icefighters Leipzig unterliegen Tilburg Trappers

Sie hatten den Sieg vor Augen, haben groß gekämpft und mussten am Ende doch mit einem Punkt zufrieden sein: Die Icefighters werden ihr Gastspiel bei den Tilburg Trappers so schnell nicht vergessen. In Holland verloren die Leipziger gestern nach Verlängerung mit 5:6 (4:2,1:1,0:2,0:1).

Icefighters Coach Sven Gericke (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Sie hatten den Sieg vor Augen, haben groß gekämpft und mussten am Ende doch mit einem Punkt zufrieden sein: Die Icefighters werden ihr Gastspiel bei den Tilburg Trappers so schnell nicht vergessen. In Holland verloren die Eishockey-Cracks aus Leipzig gestern nach Verlängerung mit 5:6 (4:2,1:1,0:2,0:1), Tilburg ist nun Tabellenzweiter.

Die Icefighters, nun Dritte,  mussten den Punktgewinn allerdings teuer bezahlen. Damian Martin konnte wegen Verletzung (Leiste rechtes Bein) ab dem Mitteldrittel nicht mehr mitspielen, Brad Snetsingers Kiefer ist nach einem Stock-Check ins Gesicht vielleicht sogar gebrochen (exakte Diagnose am Montag), eine alte Knieverletzung von Esbjörn Hofverberg brach auf. Am Sonntag wusste noch niemand, welche Folgen das hat.

Schwerwiegende  Verluste also in einem heißen, intensiven und packenden Eishockey-Spiel, in dem die Leipziger die Fehler der Gastgeber eiskalt bestraften (beim 1:0 ein Torwart-Bock, beim 2:0 und 5:2 Tore in doppelter Überzahl) und in der zweiten Spielhälfte in einer wahren Abwehrschlacht sich in die Overtime retteten. In der Verlängerung spielten die Gäste zunächst in Überzahl, die schwer angeschlagenen Snetsinger und Hofverberg sowie Hannes Albrecht hatten da sogar exzellente Chancen zum Siegtreffer, doch der gelang schließlich Tilburgs Kyle Just. Dennoch feierten die 300 mitgereisten Leipziger Fans im ausverkauften Ijssportcentrum Tilburg ihr Team.

Sven Gerike war nicht ganz nach Feiern zumute. „Ich bin hin- und hergerissen. Vor dem Spiel hätte ich einen Punkt glatt unterschrieben. Aber wir haben in dem Match schon 3:0 und 4:1 geführt, so was muss man nach Hause  bringen“, sagte der Coach der Icefighters. Hin- und hergerissen ist der noch 38-Jährige (am Dienstag hat Gerike Geburtstag) auch in der Spielanalyse: „Kämpferisch war das heute ganz stark, wir haben auch viele Sachen richtig gemacht. Aber wir haben eben auch wieder ganz dumme Fehler gemacht, und das zum wiederholten Male, und das ist ärgerlich.“ Viel Zeit zum Ärgern bleibt nicht: Am Freitag steht mit der Partie gegen FASS  Berlin das nächste Heimspiel an. Einen Punkt würde Sven Gerike da wohl nicht unterschreiben.

Uwe Köster

Tore: 0:1 Snetsinger (1.), 0:2  Snetsinger (10.), 0:3 Fominych (11.), 1:3 Houkes (14.), 1:4 Snetsinger (19.), 2:4  Brekelmans (20.), 2:5 Neugebauer (35.), 3:5 van de Heuvel (39.), 4:5 Brekelmans (43.), 5:5 Hagemeijer (50.), 6:5 Just (63.)

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