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Icefighters: Mit neuem Topsponsor in die Zweite Liga

Icefighters: Mit neuem Topsponsor in die Zweite Liga

Ignazio Corica, seines Zeichens Besitzer der Tauchaer Trattoria "Romeo e Giulia" hatte gestern extra seinen frisch sanierten Speisesaal bereitgestellt, damit die Icefighters die nächste frohe Botschaft verkünden konnten: Mit der Green Energy 3000 GmbH steigt zur kommenden Saison ein weiterer Förderer ins Hauptsponsorenboot der Eishockeymannschaft ein.

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Auf gute Zusammenarbeit: André Krüll (l.) und Andreas Renker.

Quelle: dittmar

Taucha. Drei Firmen sitzen dort bereits, mindestens zwei sollen laut Geschäftsführer André Krüll noch dazu kommen.

Sein Pendant auf Seiten von Green Energy outete sich derweil als großer Puckjägerfan, "das Publikum ist einfach klasse", befand Andreas Renker bei der Vorstellungsrunde im ehemaligen Tauchaer Ratskeller. Seit zwölf Jahren wohnt der Green-Energy-Chef in der Parthestadt, durch Zufall sei er mal beim Eishockey hängen geblieben. Bereits in der vergangenen Spielzeit engagierte sich sein Unternehmen bei den Icefighters mit einer "mittleren Summe", nun fließt ein "höherer fünfstelliger Betrag" in die Kasse von Krüll und Co., so Renker.

Seine Firma könne sich das leisten, weil der Mittelständler, der Wind- und Solarkraftparks entwickelt, im letzten Jahr sechs Millionen Euro Gewinn gemacht hat. Green Energy hat zwar seinen Stammsitz in Leipzig, realisiert aber inzwischen Projekte auf der ganzen Welt, von Frankreich bis Kasachstan. "Wir sind mit unseren 60 Mitarbeiter Zweite Liga, für die Spitze reicht es noch nicht", bekannte Chef Renker.

Das war das Stichwort für André Krüll, denn sein Unternehmen wiederum will erst noch in die Zweite Liga. "Das geht aber nur mit einer neuen Halle", sagte der Icefighters-Boss, "die hat absolute Priorität". Bei der Finanzierung fahren die Eiskämpfer inzwischen zweigleisig, neben öffentlichen Mitteln sollen auch private Gelder angezapft werden. Zudem fordert Krüll eine zweite Eisfläche, damit die Nachwuchsteams der Icefighters, mittlerweile vier an der Zahl, genug Übungszeiten bekommen.

"Ich war bestimmt schon hundert Mal beim Sportbürgermeister, kenne von den 3000 Mitarbeitern im Rathaus 2900, bin aber bisher immer abgeblitzt", sagt Krüll. Ganz die Hoffnung auf städtische Förderung hat er aber noch nicht aufgegeben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.07.2015
Christian Dittmar

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