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Icefighters bezwingen Essen und sind nun Tabellenzweiter

Eishockey-Feuerwerk verzückt 2200 Fans Icefighters bezwingen Essen und sind nun Tabellenzweiter

Silvesterparty-Atmosphäre schon am Mittwoch in der Fexcom-Arena: Fast ausverkaufte Hütte, Riesenstimmung, 2200 wollten die Icefighters gegen die Moskitos Essen kämpfen und vor allem siegen sehen. Sie wurden nicht enttäuscht.

Beim 6:3-Sieg zeigten die Icefighters Leipzig über weite Strecken begeisterndes Eishockey gegen die Moskitos Essen.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Silvesterparty-Atmosphäre schon am Mittwoch in der Fexcom-Arena: Fast ausverkaufte Hütte, Riesenstimmung, 2200 wollten die Icefighters gegen die Moskitos Essen kämpfen und vor allem siegen sehen. Sie wurden nicht enttäuscht. Beim 6:3 (1:1,3:1,2:1)-Sieg zeigten die Leipziger über weite Strecken begeisterndes Eishockey, rückten auf Rang zwei der Oberliga-Tabelle vor. „Großes Kompliment ans Team, wir haben unsere Marschrichtung eingehalten und zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Das war eine starke Leistung, so können wir weitermachen“, meinte Trainer Frank Gerike.

Wie schon im letzten Heimspiel gegen Halle versetzten die Icefighters ihr Publikum schnell in Verzückung. 100 Sekunden waren gerade gespielt, als die erste Rakete zündete: Svatopluk Merka vollende eine Klasse-Kombination zum Führungstreffer. Der berühmte Start nach Maß also, auf der Gäste-Bank tobte Coach Frank Gentges, vor zehn Jahren mal Trainer in Leipzig. Der hatte auch fortan einiges zu meckern, denn die Icefighters bestimmten das Spiel, der nächste Treffer schien nur eine Frage der Zeit. Jari Neugebauer hatte in Minute zehn bei einem blitzsauberen Konter das 2:0 auf dem Schläger, doch das verhinderte Gäste-Keeper Benedict Roßberg mit einem Reflex. Im wohligen Gefühl, das Match zu kontrollieren, kam die kalte Dusche in Gestalt von Michal Velecky, der nach 15 Minuten das 1:1 besorgte. Essen wurde mutiger, sollten die Westdeutschen zum Spielverderber werden?

Silvesterparty-Atmosphäre schon am Mittwoch (30.12.2015) in der Fexcom-Arena: Fast ausverkaufte Hütte, Riesenstimmung, 2200 wollten die Icefighters gegen die Moskitos Essen kämpfen sehen. Sie wurden nicht enttäuscht. Beim 6:3-Sieg zeigten die Leipziger über weite Strecken begeisterndes Eishockey. Fotos: Christian Modla

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Mitteldrittel, es ging hin und her. Hinten machte Goalie Sebastian Staudt einen prima Job, vorne die Offensive aber auch. Es kam zur Dauerbelagerung des Essener Tores, unter dem rhythmischen „hey, hey, hey“ der torhungrigen Fans traf erst Esa Hofverberg zum 3:1, 67 Sekunden später Patrick Fischer zum 4:1. Die Fans flippten aus, endlich war es gezündet, das (Tor-)Feuerwerk. In die Euphorie dann die nächste kalte Dusche – 4:2, Leon Lilik traf humorlos mit einem trockenen Schuss von der blauen Linie, Staudt war die Sicht versperrt.

Doch auch der zweiten Gegentreffer bremste den Offensivdrang der Leipziger nicht. Die machten weiter Druck, sekundiert vom singenden Publikum, das sich mit Klassikern („Wer nicht hüpft, kommt aus Halle“) in Schwung hielt. Und von den Icefighters in Schwung gehalten wurde. Damian Martin und Hannes Albrecht sorgten mit den Treffern fünf (in Überzahl wie aus dem Lehrbuch) und sechs für eine Vorentscheidung. Der dritte Gegentreffer dürfte in der internen Spielauswertung Thema sein. Michal Velecky konnte sich in aller Ruhe den Puck zurechtlegen, das Zielfernrohr auspacken und an der blauen Linie abziehen. Hat Coach Gerike garantiert nicht gefallen. Der Sieg geriet freilich nie in Gefahr. Die Icefighters können sich allenfalls vorwerfen lassen, im vielleicht besten Spiel der Saison, einige Chancen liegengelassen zu haben.

Icefighters-Coach Sven Gerike hatte im LVZ-Interview gesagt, er wäre mit einem 1:0 zufrieden. „Sechs Tore sind aber auch in Ordnung“, meinte der Coach grinsend. „Nach so einem Spiel habe nich nicht viel zu meckern.“

Von Uwe Köster

Tore: 1:0 Merka (2.), 1:1 Velecky (15.), 2:1 Albrecht (24.), 3:1 Hofverberg (28.), 4:1 Fischer (29.), 4:2 Lilik (34.), 5:2 Martin (48.), 6:2 Albrecht (51.), 6:3 Velecky (55.)

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