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Icefighters gewinnen locker gegen Fass Berlin

Trotz geschwächten Kaders Icefighters gewinnen locker gegen Fass Berlin

Das nennt man clever, abgezockt und professionell: Trotz ihres geschwächten Kaders (ohne Eichelkraut, Johnson, Martin, aber mit Snetsinger) machten die Icefighters mit Fass Berlin kurzen Prozess, gewannen Freitagabend 7:0 (3:0,3:0,1:0), bleiben Oberliga-Dritter und schonten auch noch Kräfte.

Trotz ihres geschwächten Kaders (ohne Eichelkraut, Johnson, Martin, aber mit Snetsinger) machten die Icefighters mit Fass Berlin kurzen Prozess

Quelle: Christian Modla

Leipzig/Dresden. Die Methode Blitzstart hat wieder funktioniert. Freitagabend dauerte es 95 Sekunden, als nach einer schönen Kombination der Puck zum ersten Mal im Tor der Hauptstädter zappelte (Patrick Fischer). Fortan totale Leipziger Überlegenheit, 2:0 Denis Fominych, 3:0 Brad Snetsinger  – nach dem ersten Drittel hatte niemand mehr Zweifel, dass die Leipziger auch die Pflichtaufgabe gegen Fass lösen würden. Munteres Scheibenschießen auch weiterhin:  6:0 nach dem zweiten Durchgang. Danach fragten sich die 1500 Zuschauer: Wird es zweistellig?

Wurde es nicht, weil die Leipziger der Versuchung der großen und vielleicht Energie kostenden Gala nicht erlegen sind sondern, clever, clever, Kräfte sparten für das Match am Sonntag in Essen. Das, und das ist allen klar, wird kein solcher Spaziergang wie Freitag.

Tore: 1:0 Fischer (2.), 2:0 Fominych (5.), 3:0 Snetsinger (7.), 4:0 Merka (28.), 5:0 Albrecht (34.), 6:0 Berger (36.), 7:0 Snetsinger (59.)

Open-Air-Game am Samstag in Dresden

Das erste Shutout (kein Gegentor) für einen Keeper (Freitag Erik Reukauf)  in der laufenden Saison in der Fexcom.Arena kann als Highlight gelten, ein weiteres im sächsischen Eishockey steigt am Samstag in Dresden. Im ersten Open-Air-Game der DEL2 zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen werden am Nachmittag 32 .000 Zuschauer erwartet.

Als die hartgesottenen Kufencracks beim ersten Training in der Dresdner Fußballarena das Eis betraten, bekamen einige von ihnen weiche Knie. „Die Jungs haben große Augen gemacht, als sie ins Stadion gekommen sind“, verrät Paul Gardner. Dem Coach der Lausitzer Füchse wird es spätestens beim ersten Bully um 16.15 Uhr (das MDR-Fernsehen sendet ab 16 Uhr live) vor mehr als 30. 000 Zuschauern ähnlich ergehen: „Wenn man die Kulisse sieht, bekommt man als Trainer noch mal richtig Lust, selbst zu spielen.“

Das zuschauerträchtigste Eishockeyspiel steigt hierzulande in dieser Saison also in der zweiten Liga. Nachdem die Deutsche Eishockey Liga (DEL) 2013 in Nürnberg und zwei Jahre später in Düsseldorf zwei Winter Games veranstaltet hatte, lädt nun die DEL2 zum Spektakel unter freiem Himmel. Mit erwarteten 31 .800 Zuschauern in der wohl ausverkauften Arena wird das sächsische Duell Platz vier unter den am besten besuchten Ligaspielen in Europa einnehmen.

Riesiges Projekt für Zweitligaverhältnisse

Wie riesig das Projekt vor allem für Zweitligaverhältnisse ist, veranschaulicht folgender Vergleich: Der Gesamtetat des Eislöwen-Teams beträgt 1,3 Millionen Euro, die Kosten für das eine Winter Game belaufen sich auf stolze 600 000 Euro. Sponsorengelder, Zuschauer- und TV-Einnahmen sollen helfen, dass der Gastgeber am Ende schwarze Zahlen schreibt. 

Die Organisation war eine große logistische Herausforderung. Rund 100 Mitarbeiter waren seit dem 22. Dezember mit dem Aufbau der Eisfläche beschäftigt. 300 Kubikmeter Sand wurden für den Unterbau herangeschafft. Für die gefrorene Eisfläche wurden 20. 000 Liter Wasser benötigt, die über ein 90 Kilometer langes Schlauchsystem flossen.

Von Uwe Köster

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