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Icefighters mit neuem Namen und großen Plänen

Kohlrabizirkus Icefighters mit neuem Namen und großen Plänen

Ein neuer Name und ein bevorstehender Umzug: Die Leipziger Icefighters regeln gerade wichtige Punkte für eine erfolgreiche Zukunft.

Die Icefighters wollen in den Kohlrabizirkus umziehen.

Quelle: Kempner

Leipzig/Taucha. „Richtungsweisende Neuigkeiten“ sind für die Pressekonferenz der Leipziger Icefighters angekündigt. Keine leeren Versprechungen. Ab sofort firmiert der Eishockey-Oberligist unter dem Namen Exa Icefighters Leipzig, schon am Freitag zu Beginn der Playoff-Serie gegen die Moskitos Essen laufen die Cracks in neuen Trikots auf. Ein baldiger Umzug in den Kohlrabizirkus ist ein heißes Thema. Dass die Icefighters, Pardon, Exa Icefighters fit und vollzählig, also auch mit dem lange verletzt fehlenden Kapitän Florian Eichelkraut (Mittelfußbruch) in die Playoffs gegen Essen gehen, verdient auch Erwähnung. Gehört aber nicht in die Rubrik „richtungsweisend“.

Der neue Haupt-und Namenssponsor Exa ist ein Unternehmen der IT-Branche, betreibt unter anderen die Homepage des Vereins und wird auch im kommenden Spieljahr den Namen der Eishockey-Cracks schmücken. „Wir sehen, welches Potenzial in Leipzig steckt, es geht um mehr als nur einen Namen“, sagt Exa-Geschäftsführer Carsten Paul. Die in Leipzig-Connewitz ansässige Firma (32 Mitarbeiter) überweist für die Namensrechte eine untere sechsstellige Summe. Der Kontrakt gilt bis Ende der kommenden Saison. „Aber wir wollen uns langfristig engagieren“, erklärt Carsten Paul, 52, der in seiner Jugend bei Dynamo Berlin einst selbst Eishockey spielte, laut eigenem Bekunden jedoch „ziemlich erfolglos“. Mit den Icefighters habe er viel vor. „Wir wollen neue Formen des Online-Marketings ausprobieren. Das wird einmalig, sie dürfen gespannt sein.“

Umzug in den Kohlrabizirkus

Die Führungs-Crew des Eishockey-Vereins ist natürlich bestens gelaunt. Die Zukunft des Eishockeys in Leipzig sei nun gesichert, freuen sich die Geschäftsführer André Krüll und Falk Hanewald. Zur guten Laune passt die Botschaft, dass ein Umzug in den Kohlrabizirkus offenbar bald bevorsteht. Schon länger sind die Icefighters  im Gespräch mit dem Kohlrabizirkus-Besitzer. „Wir sind in engem Kontakt, die Gespräche sind sehr weit und auf einem sehr guten Weg“, erzählt Krüll. „Ich denke, im Kohlrabizirkus können wir wie im Zelt ähnliche Stimmung verbreiten. Es könnte eine Kultstätte werden“, ergänzt er. Aktuell ist die Gründung einer Arena-Betreibergesellschaft in Vorbereitung. „Wir werden uns dort viel breiter aufstellen. Falk Hanewald und ich werden nicht mehr die einzigen Mitstreiter in der Gesellschaft sein.“ Einen konkreten Umzugstermin gebe es jedoch noch nicht. „Es sind noch ein paar Baustellen zu klären“, sagt Krüll. Dass in der kommenden Saison im Kohlrabizirkus gespielt wird, sei „denkbar“.

Sven Gerike gehört angesichts dieser richtungsweisenden Neuigkeiten zu den glücklichsten Menschen des Tages. „Die Emotionen und ich, wir sind ja keine Freunde. Aber das sind mal eine richtig gute Nachricht“,  sagt der Coach der, ja, Exa Icefighters. „Endlich können wir uns nachhaltig weiterentwickeln und planen. Endlich einmal können wir agieren, statt immer nur zu reagieren.“ Die Zukunft des Eishockeys in Leipzig sieht nun überaus rosig aus.

Uwe Köster

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