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Icefighters nach Traumstart mit breiter Brust

Eishockey-Oberliga Icefighters nach Traumstart mit breiter Brust

Das Auftaktprogramm glich einer Mammutaufgabe. Doch die Icefighters Leipzig lösten dieses mit zehn Punkten aus vier Spielen bravourös. Das Selbstvertrauen ist inzwischen angewachsen.

Antti Paavilainen (rechts) bejubelt sein Tor zum spielentscheidenden 7:6 gegen die Hannover Scorpions.
 

Quelle: Christian Modla

Taucha. Egal, mit wem dieser Tage gesprochen wird, im Lager der Exa Icefighters Leipzig wird gelacht. Alles andere als die verbreitet gute Stimmung wäre nach diesem fast Traumstart auch buchstäblich verrückt. Das Auftaktprogramm glich einer Mammutaufgabe, welches mit zehn Punkten aus vier Spielen mit Bravour gelöst wurde. Das Selbstvertrauen ist inzwischen angewachsen. „Ich war mir nach dem ersten Drittel sicher, wir verlieren das nicht“, blickt Kapitän Florian Eichelkraut zurück auf die spannende Sonntagspartie gegen die Hannover Scorpions und legt nach „ich wäre auch sauer gewesen. Spielerisch sah unsere Vorstellung besser aus.“

Wohlgemerkt stand es aus Sicht seiner Mannschaft 1:3 nach 20 Minuten. Es ist vielleicht genau die Portion Selbstvertrauen, die sich Übungsleiter Sven Gerike von seinen Jungs wünscht. Noch am Freitag in Essen haderte er mit dem letzten Drittel. „Wenn man von seinen Spielern hört: Jetzt nicht Angst haben, jetzt nicht die Scheibe verlieren. Da haben wir eindeutig Angst vor der eigenen Courage.“ Vielmehr hätte er gerne seine Jungs „mehr in der neutralen Zone angreifen sehen und mehr Schlittschuhlaufen wie noch im zweiten Drittel.“

Genau da sieht der Icefighters-Trainer noch Defizite. „Wir agieren gern mal zu schüchtern. Wenn wir unsere Tugenden auf das Eis bringen sind wir eine gute Mannschaft.“ Wegen der sechs Gegentreffer schlägt er indes kein Alarm. „Die sehe ich als Ausrutscher. Wir müssen noch am Umschaltspiel nach hinten arbeiten. Es wäre gut mal ein paar Spiele mit der gleichen Aufstellung spielen zu können.“

Während das Umfeld noch vom starken Auftakt schwärmt und sich fragt wer diese Mannschaft noch stoppen kann, ist Gerike vollkommen fokussiert auf die nächsten Aufgaben: „Die Bäume werden jetzt sicher nicht in den Himmel wachsen“, ist sein Leitfaden. Und so feilt der akribische Arbeiter bereits am Trainingsplan für die kommenden unangenehmen Aufgaben Preussen Berlin (Freitag, 20 Uhr zu Hause) und Hamburg Crocodiles (Sonntag, 16 Uhr auswärts). Dies bestätigt einmal mehr, welch Glücksfall Gerike für die  Icefighters ist.

Einer wird seinem Team zunächst länger fehlen und von draußen die Daumen drücken. Marvin Miethke wurde am Knie operiert und wird ungefähr sechs bis acht Wochen ausfallen.

Martin Bergau

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