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Icefighters ohne Spielstätte: Hallen-Mietvertrag für Leipzigs Eishockeyclub nicht verlängert

Icefighters ohne Spielstätte: Hallen-Mietvertrag für Leipzigs Eishockeyclub nicht verlängert

Wenige Wochen vor dem Start in die neue Saison steht Eishockey-Oberligist  Icefighters Leipzig offenbar ohne Spielstätte da. Der Verein wollte seine Heimpartien eigentlich, wie schon in den vergangenen Jahren, in Halle 6 auf dem Alten Messegelände austragen.

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Icefighters-Stürmer Fabian Hadamik in Aktion. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Der Eigentümer des Geländes, die Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH (LEVG), verweigert den Icefighters nun aber eine Verlängerung ihres Mietvertrags. „Unser Aufsichtsrat hat es abgelehnt, dass die Icefighters eine weitere Saison dort spielen können“, sagte Geschäftsführer Reinhard Wölpert am Mittwoch gegenüber LVZ-Online. Zu den Gründen wollte sich Wölpert vorerst nicht äußern.

Noch Anfang der Woche hatten sich die Icefighters zuversichtlich geäußert, dass ihr Spielbetrieb in der umkämpften Halle bis zum Ende der anstehenden Saison gesichert ist. „Die Gespräche laufen zwar noch, aber es sieht gut aus“, hatte Andrè Krüll, Geschäftsführer der Icefighters, am Montag gegenüber LVZ-Online gesagt. Sein Gegenüber, LEVG-Chef Wölpert, stellte den Eishockey-Cracks nach der Absage zwei Tage später zumindest noch weitere Gesprächsbereitschaft in Aussicht. Mitte August werde der Aufsichtsrat der städtischen Tochtergesellschaft noch einmal über die Icefighters-Pläne in Halle 6 beraten, sagte Wölpert.

Bei den Gesprächen im Kontrollgremium der LEVG können sich die Icefighters offenbar auch auf das Votum der Stadt Leipzig verlassen. „Von meiner Seite aus gibt es keine Gründe gegen den Verein. Im vergangenen Jahr wurde hier nachhaltige Arbeit geleistet, und sportlich würden wir es auch begrüßen, wenn die Icefighters weiter in der Halle 6 spielen könnten“, sagte Sportbürgermeister Heiko Rosenthal am Mittwoch. Die endgültige Entscheidung über die Vermietung des weitläufigen Geländes treffe aber nicht die Stadtverwaltung allein, sondern der gesamte Aufsichtsrat mit seinen Vertretern aller Fraktionen im Stadtrat.

Auch wenn die Icefighters am Ende nicht mehr in „ihre“ Halle 6 zurückkehren können,  gänzlich vom Tisch scheint das Thema Eishockey auf der Alten Messe allerdings noch nicht zu sein. Nach Angaben des LEVG-Geschäftsführers gibt es weiterhin Verhandlungen mit dem St. Petersburger Investor Stefan Lindner, der die Messehalle 15 für rund 4,9 Millionen Euro kaufen und anschließend in eine multifunktionale Sportarena umbauen will. Lindner will dort mit dem neugegründeten Team Torpedo Leipzig ab 2012/2013 in der immer globaler ausgerichteten russischen Profiliga KHL starten. Die Icefighters machen sich dabei Hoffnung, in Lindners Arena als Untermieter tätig werden zu können.

Der Kaufvertrag für die Halle 15 ist laut Wölpert unterschriftsreif. Lindners Pläne liegen jedoch seit Monaten auf Eis, da die notwendige Zustimmung des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) fehlt.

aku / nöß / mpu

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