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Icefighters siegen im Playoff-Viertelfinale souverän gegen Hannover Scorpions

Icefighters siegen im Playoff-Viertelfinale souverän gegen Hannover Scorpions

Mit einem Paukenschlag sind die Leipziger Icefighters in die Playoffs gestartet. Vor 1078 Zuschauern, mehr als 300 davon aus der Messestadt mitgereiste Fans, ließen die Icefighters dem Meister der Oberliga Nord Hannover Scorpions auswärts keine Chance.

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Jubel bei den Icefighters Leipzig: Die Hannover Scorpions bezwangen sie ohne Schwierigkeiten (Archivfoto).

Quelle: Christian Modla

Leipzig/Hannover. Zum Schluss stand es 1:5 (0:3; 0:1; 1:1). Manager André Krüll zeigte sich zufrieden: "Wir waren das klar bessere Team und haben auch in der Höhe verdient gewonnen."

Das erste Drittel des Spiels entschieden die Icefighters klar für sich. Zwar spielte Hannover energisch nach vorne, doch die Leipziger Defensive hielt dicht und ließ fast nichts zu. Die Angriffe gegen Hannover erfolgten schnell und präzise. Schon in der zweiten Spielminute brachte Daniel Rau die Icefighters 0:1 in Führung.

Die nächsten Minuten waren von erfolglosen Vorstößen der Scorpions geprägt, bis Florian Eichelkraut in der neunten Minute einen Pass von Tomas Vrba zum 0:2 verwandelte. Doch Hannover gab nicht auf und spielte mehrere entschlossene Attacken. Nach Zeitstrafen für Lars Müller und Ziga Svete waren die Icefighters kurzzeitig nur zu dritt auf dem Feld. Ein Gegentor vier Minuten vor der Pause konnten sie nur mit Glück verhindern.

Kaum war das Team wieder komplett, legten die Leipziger erneut los: In der 19. Minute fiel das Tor zum 3:0 durch Hannes Albrecht, von dem erst am Vormittag bekannt geworden war, dass er den Icefighters für zwei weitere Jahre erhalten bleiben wird.

Zweites und letztes Drittel ausgeglichen

Nach der Pause ging es ausgewogen weiter. Erst in der 29. Minute zeigte sich Leipzig wieder deutlich fitter und brachte Hannovers Goalie Jimmy Hertel ordentlich ins Schwitzen – der jedoch parierte alle Angriffe souverän. In der 17. Minute gelang es Vrba schließlich, sich durchzukämpfen und zum 0:4 einzunetzen. Die Scorpions versuchten in der Folge rigoros, mit dem Aufholen des Rückstandes zu beginnen, spielten jedoch nicht schnell genug und kamen trotz Überzahl auch bis zur Pause nicht gegen die gegnerische Defensive an. "Hannover hatte noch das Spiel gegen die Indians in den Beinen und die haben ja auch ihre Meisterschaft hier gefeiert. Das hat bestimmt seinen Teil dazu beigetragen", schätzte Krüll nach dem Spiel ein.

In das letzte Drittel starteten die Hannoveraner erneut mit viel Druck. Es fehlte ihnen allerdings an frischen, kreativen Ideen, sodass die Angriffe erfolglos blieben. Aber auch die Icefighters kamen lange nicht zum Zug – der gegnerische Goalie Hertel präsentierte sich zu stark. Erst in der 50. Minute gelang es Lars Müller beim dritten Versuch, den vor dem Tor liegenden Puk zu versenken. In der 55. Minute dann der Trosttreffer für die Scorpions: Sebastian Lehmann schoss das 1:5. Dennoch ging von den Hannoveranern in den letzten Minuten der Partie keine ernsthafte Gefahr mehr aus. Beide Teams ließen es in den letzten Minuten ruhig angehen. "Wenn man so klar führt wie wir heute, dann kann man hinten raus auch rausnehmen. Wir haben eine anstrengende Phase vor uns, bald jeden zweiten Tag ein Spiel. Da müssen wir das Team schonen", so Krüll.

Schon am Sonntag um 17 Uhr steht das zweite Spiel des Playoff-Viertelfinales an – diesmal zu Hause in der Fexcom-Arena in Taucha.

Jane Schmidt

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