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Icefighters unterliegen Saale Bulls mit 2:3

Pleite bei Schmitz-Rückkehr Icefighters unterliegen Saale Bulls mit 2:3

Die Icefighters haben das Derby mit 2:3 (1:2,1:0,0:1) gegen die Saale Bulls verloren. Im dritten Duell der Dauerrivalen in der laufenden Saison unterlag die Mannschaft von Sven Gerike nach großem Kampf zum zweiten Mal. „Unverdient verloren“, sagte Icefighters-Boss André Krüll.

Die Icefighters haben im Duell gegen die Saale Bulls verloren. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Taucha. Die Icefighters erwischten einen Start nach Maß, aber am Ende waren die Saale Bulls Halle beim 2:3 (1:2,1:0,0:1) die überglücklichen Derby-Sieger. Im dritten Duell der Dauerrivalen in der laufenden Saison der Oberliga-Nord unterlag die Mannschaft von Sven Gerike nach großem Kampf zum zweiten Mal. „Unverdient verloren“, sagte der sichtlich enttäuschte Icefighters-Boss André Krüll. „Am Ende hat uns mit der dezimierten Mannschaft vielleicht etwas die Kraft gefehlt.“ Auch Coach Sven Gerike fand es „wirklich bitter“.

Als Liga-Topscorer Bradley Snetsinger die Icefighters schon nach 14 Sekunden in der erstmals in der laufenden Saison ausverkauften Fexcom-Eisarena in Führung brachte, war die Stimmung noch besser.
Die Freude währte allerdings nicht lange: Per Doppelschlag durch Matt Abercrombie (2.) und Danny Albrecht (6.) sorgten die Gäste aus Sachsen-Anhalt für lange Gesichter bei den blau-weißen Fans. Ex-Icefighter Kai Schmitz bereitete bei seiner Rückkehr nach Leipzig den Ausgleich vor.

Von Beginn an war Pfeffer drin, machten beide Teams Druck, gingen aggressiv gegen Puck und Gegner zu Werke. Insgesamt zehn Strafminuten allein im ersten Drittel waren die Folge. Das Spielgeschehen fesselte indes nicht jeden der 2500 Zuschauer: Ein kleiner Fan packte hinter der Bande seine Dinosauriersammlung aus und ließ sich von den ganzen Checks, Schlagschüssen und (teils) nicht ganz jugendfreien Fangesängen nicht beeindrucken.

Wie passend, dass die Icefighers in der 34. Minute das nächste Mal zubissen: Hannes Albrecht reagierte im Gewusel vorm Hallenser Tor am schnellsten und stocherte die Scheibe zum 2:2 hinter die Linie. Glück hatten die Mannen von Sven Gerike 40 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts: Gunkels Knaller aus vier Metern prallte an den Schonern des gut aufgelegten Sebastian Staudt ab.

Drittes Drittel – nun ging es aufs Ganze. Würde den personell arg dezimierten Icefighters (ohne Johnson, Eichelkraut, Fominych, Ullmann) nun die Puste ausgehen? Würden sich erschöpfungsbedingt Unkonzentriertheiten einschleichen? Als Marco Habermann eine kurze Überzahl prompt zur Führung für Halle nutzte, sah alles danach aus.

Es dauerte fast zehn Minuten, ehe Albrecht und Neugebauer kurz hintereinander den Ausgleich auf der Kelle hatten. Die Icefighters kämpften weiter wacker, erzielten in Unterzahl fast ein Kontertor, aber zwei Treffer bei insgesamt 38 Schüssen waren eben nicht effektiv genug.

Bitter: Die fragwürdige 2-Minuten-Strafe (unsportliches Verhalten) gegen Jari Neugebauer 100 Sekunden vor Schluss machte eine Schlussoffenive unmöglich. „Die Strafe war ein brutaler Witz“, sagte Gerike sauer. Morgen wollen die Icefighters bei den Black Dragons in Erfurt ihre Derby-Wunden lecken.

Tore: 1:0 Snetsinger (1.), 1:1 Abercrombie (2.) 1:2 Danny Albrecht (6.), 2:2 Hannes Albrecht (34.), 2:3 Habermann (43.)

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