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Icefighters verabschieden sich mit 3:8-Niederlage gegen Freiburg aus der Saison

Icefighters verabschieden sich mit 3:8-Niederlage gegen Freiburg aus der Saison

20 Minuten und 36 Sekunden durften die Icefighters auf das Wunder hoffen, mit einem Sieg in Freiburg ein viertes Spiel um den DEL2-Aufstieg zu erzwingen. 0:0 der Stand nach dem ersten Drittel.

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Die Icefighters Leipzig konnten die dritte Niederlage gegen Freiburg nicht verhindern (Archivfoto).

Quelle: Christian Modla

Freiburg/Leipzig. Doch direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts lag der Puck zum ersten Mal im Kasten der Leipziger.

Jakub Wiecky traf in Überzahl (Spezialität Freiburgs!) zum 1:0, damit hatte sich die Wunder-Diskussion fast erledigt. Wenige Minuten und ein paar Gegentreffer später verschwendete niemand mehr auch nur einen Gedanken an eine Sensation. Denn der EHC Freiburg spielte mit Tempo- und Kombinations-Eishockey die Icefighters schwindelig und verzückte die eigenen Fans mit sieben Treffern im Mitteldrittel. Es spricht für die Leipziger, dass sie im Schlussdrittel nicht die weiße Fahne hissten, sondern versuchten, sich anständig aus der Saison zu verabschieden. Das klappte, gegen Freiburg im Feier-Modus gelangen tatsächlich noch zwei Tore zur Ergebniskorrektur.

Für die Icefighters ist die Saison nun zu Ende, es war mit Ost-Meisterschaft, Pokalsieg und dem Einzug ins Halbfinale um den Aufstieg die erfolgreichste Spielzeit der Vereinsgeschichte. Das wird trotz der klaren Niederlagen gegen Freiburg gewürdigt. Dutzende Fans hatten sich per Facebook verabredet, um die Mannschaft bei der Rückkehr aus Freiburg in den heutigen frühen Morgenstunden in Taucha würdig zu empfangen. Eine Abschlussparty soll folgen, Manager André Krüll plant „was Großes". Der Termin ist noch nicht ganz klar, wahrscheinlich ist der 2. Mai. Für‘s Protokoll: Die Hannover Scorpions haben gestern ihren Protest gegen die Wertung des Spiels in Leipzig zurückgezogen.

EHC Freiburg – Icefighters Leipzig 8:3 (0:0,7:1,1:2)

Tore:

1:0 Wiecky (21.), 2:0 Steven Billich (25.), 3:0 Linsenmaier (26.), 3:1 Striepeke (27.), 4:1 Sacher (29.), 5:1 Bräuner (29.), 6:1 Wiecky (35.), 7:1 Linsenmaier (36.), 7:2 Fischer (55.), 7:3 Miethke (57.), 8:3 Saccomani (60.)

Uwe Köster

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