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Icefighters verlieren in Duisburg und daheim gegen Tilburg und sind jetzt Tabellensiebter

Zur Spitze fehlt noch was Icefighters verlieren in Duisburg und daheim gegen Tilburg und sind jetzt Tabellensiebter

Das Wochenende der Wahrheit hielt für die Icefighters eine bittere bereit: Zur Spitze in der Eishockey-Oberliga reicht es (noch?) nicht. Am Freitagabend setzte es bei Tabellenführer Duisburg eine 0:4-Niederlage. Sonntag verloren die Leipziger in der heimischen Fexcom-Arena vor 1800 Zuschauern gegen den Zweiten Tilburg Trappers 1:4.

Kilian van Gorp (Tilburg #16) holt Hannes Albrecht (LE #11) unsanft von den Kufen

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Das Wochenende der Wahrheit hielt für die Icefighters eine bittere bereit: Zur Spitze in der Eishockey-Oberliga reicht es (noch?) nicht. Am Freitagabend setzte es bei Tabellenführer Füchse Duisburg eine 0:4 (0:0,0:3,0:1)-Niederlage, am Sonntag verloren die Leipziger in der heimischen Fexcom-Arena vor 1800 Zuschauern gegen den Zweiten Tilburg Trappers 1:4 (0:0,0.3,1:1). Die Icefighters sind nun Siebter.

Das Problem, das sich in allen Spielen gegen Spitzenteams offenbarte, war auch gestern für jeden offensichtlich: Aufwand und Nutzen im Spiel der Icefighters stehen in einem krassen Missverhältnis. Ganz banal lässt sich das an Zahlen ablesen: 37:39 lautete gestern das Verhältnis der aufs Tor abgegebenen Schüsse, 1:4 derer, die im Kasten landeten. „In jedem dieser Spiele gegen starke Gegner fehlen uns Kleinigkeiten. Duisburg und auch Tilburg sind einfach breiter besetzt, wir können da nicht 60 Minuten lang mithalten“, sagte Coach Sven Gerike. Und: „Solche Spiele können wir durchaus auch mal gewinnen, aber dafür brauchen wir einen perfekten Tag. Doch den hatten wir weder am Freitag noch am Sonntag.“

Gegen Duisburg und Tilburg ließen die Leipziger Icefighters am Wochenende Punkte liegen. Momentan rangiert das Team aus Leipzig auf dem 7. Platz. (Bilder: Christian Modla)

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Tilburg begann am Sonntag mit einem Feuerwerk, zehn Schüsse aufs Tor in den ersten zehn Minuten (Leipzig nur zwei), doch Goalie Sebastian Staudt war auf der Hut und die Abwehr aufmerksam. Das 0:0 ließ noch alle Möglichkeiten. Umgekehrtes Bild dann im Mitteldrittel. Die Icefighters stürmten wild entschlossen, schossen aus allen Lagen, erspielten sich Chancen – doch die Tore erzielten die Holländer. Konnte das 0:1 durch Ivy van de Heuvel noch als reparabler Betriebsunfall durchgehen, erwiesen sich die Treffer von Danny Stempher und Martin Brekelmans danach als echte „Genickbrecher“. 0:3 hieß es beim zweiten Pausentee – angesichts der starken Vorstellung Tilburgs glaubte kaum jemand an eine Wende.

Kurz keimte aber doch noch einmal Hoffnung auf. Leipzigs Top-Scorer Bradley Snetsinger verkürzte nach Beginn des Schlussdrittels zum 1:3 – sollte das Wunder noch möglich sein? Nicht mit Tilburg, nicht in der Form von gestern. Danny Stemphers Tor zum 1:4 nur 39 Sekunden später erwies sich als echter Stimmungskiller, das Match war an der Stelle praktisch gelaufen, in der Schlussphase passierte nicht mehr viel. Mit der sich aufbauenden Legende, gegen Spitzenteams nicht gewinnen zu können, können die Icefighters schon am Freitag aufräumen. Dann kommen die Saale Bulls Halle nach Taucha – einen besseren Gegner zur Stimmungsaufhellung kann es nicht geben.

Tore: 0:1 van de Heuvel (22.), 0:2 Stempher (28.), 0:3 Brekelmans (38.), 1:3 Snetsinger (43.), 1:4 Stempher (44.).

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