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Ikone des DDR-Fußballs: Peter Ducke feiert am Freitag seinen 70. Geburtstag

Ikone des DDR-Fußballs: Peter Ducke feiert am Freitag seinen 70. Geburtstag

Peter Ducke kann es nicht lassen. Er, der 1999 im Jahrhundertspieler-Ranking auf den gesamtdeutschen neunten Platz gewählt wurde, schaut kurz vor seinem 70. Geburtstag auf ein weiteres fußballintensives Jahr zurück: Zwölf Kinder-Trainingscamps mit je einem Wochen-Volumen in verschiedenen Bundesländern hat der pensionierte Sportlehrer veranstaltet.

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Peter Ducke feiert am Freitag seinen 70. Geburtstag.

Quelle: dpa

Jena. Im nächsten Jahr wolle er das Pensum auf ein halbes Dutzend verkürzen. „Sechs Camps. Dabei will ich es belassen“, betont der ehemalige Kicker des FC Carl Zeiss Jena.

Seinen TV-Fußball-Konsum bezeichnet der wohl begnadetste DDR-Kicker als „eher unregelmäßig“. Ja, den FC Bayern München unter Jupp Heynckes schaue er sich gern an. Er hoffe dann immer, dass Franck Ribéry und Arjen Robben mitspielen. Das seien für ihn die Künstler. „Ich will immer die Kunst sehen. Was anderes interessiert mich nicht“, erklärt der „Jenaer Sportler des Jahrhunderts“. Und eben in Heynckes’ Haltung gegenüber seinen Superstars sieht Ducke auch den Grund für das Wiedererstarken der Bayern: „Der lässt denen Luft.“

Die forderte auch Peter Ducke bei seinen Trainern immer ein, obwohl er mit Georg Buschner oder Hans Meyer immer auch Verfechter eiserner Disziplin hatte. Zum Knall kam es in Jena aber 1980 - drei Jahre nach Beendigung seiner Spieler-Karriere. Mit einem Westwagen fuhr er ins Jenaer Stadion und wurde daraufhin als Nachwuchstrainer entlassen und sogar als Clubmitglied ausgeschlossen.

Heute besucht er die Drittligaspiele in Jena nicht mehr, da er mit dem Zustand des Vereins ohnehin hadert: „Was willst du da noch sagen? Ich weiß nicht, weshalb es so ist.“ Da sei er doch lieber mit seiner Marion zusammen, die er 2005 in dritter Ehe geheiratet hat, sagt der bekennende Fan des Western- und Indianer-Lebens, der sich gern mal einen Stetson auf den Kopf schiebt oder eine Krawatte mit Clint-Eastwood-Konterfei bindet.

Ducke absolvierte in 18 Jahren für seinen FC Carl Zeiss 352 Meisterschafts- und 41 Europacupspiele, wurde mit dem Verein dreimal Meister und Pokalsieger, je einmal Fußballer des Jahres, Sportler des Jahres und Torschützenkönig. Zum Geburtstag an diesem Freitag trifft er viele Wegbegleiter wieder. In einem Hotel in Beierfeld bei Aue wird er zum Beispiel mit Jürgen Croy, Dixie Dörner, Harald Irmscher, Manfred Zapf sowie den Trainerfüchsen Hans Meyer und Bernd Stange anstoßen.

Michael Peters, dpa

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