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Innenbandanriss bei RB-Torjäger Frahn – Leipzigs Rasenballer bleiben aber optimistisch

Innenbandanriss bei RB-Torjäger Frahn – Leipzigs Rasenballer bleiben aber optimistisch

Beim Fußball-Regionalligisten RB Leipzig jagt derzeit ein Höhepunkt den nächsten. Am kommenden Sonntagnachmittag (13.30 Uhr) trifft die Zorniger-Elf zum letzten Liga-Heimspiel der Saison auf bärenstarke Zwickauer, in der Halbzeitpause der Partie (14.15 Uhr) wird der Relegationsgegner ausgelost.

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Schrecksekunde beim Derby gegen den 1. FC Lokomotive: In der 21. Minute musste RB-Kapitän Daniel Frahn verletzt ausgewechselt werden.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Am kommenden Mittwochabend (19.30 Uhr) folgt dann das Pokalfinale gegen Drittligist Chemnitzer FC. Und dennoch blicken alle Bullen-Augen nun vornehmlich abseits des Platzes – hin zum Kniegelenk von Daniel Frahn.

Der Kapitän und Torjäger musste beim Derby gegen den 1. FC Lokomotive frühzeitig ausgewechselt werden, sein Innenband meldete nach einem Zweikampf Schmerzen an. Nun ist klar: Die Faser zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein ist ordentlich lädiert. „Bei Daniel wurde ein deutlicher Innenbandanriss festgestellt“, erklärte Chefcoach Zorniger. Im Normalfall humpeln betroffene Kicker zwischen einem Monat und sechs Wochen durch die Rehabilitation. Die Relegationsfestspiele beginnen schon in zweieinhalb Wochen, am 29. Mai. „Daniel muss hoffentlich nur 18 Tage pausieren“, scherzte sein Übungsleiter am Freitag gewohnt gelassen. Ein bisschen mulmig mag ihm bei diesen Worten aber dennoch gewesen sein.

Angesichts der sagenhaften Quote von 20 Treffern in 27 Spielen ist Daniel Frahn bisher mehr als nur RB-Torjäger Nummer Eins. Seine Kollegen in der Liga-Bestenliste folgen mit gebührendem Abstand: Sturmpartner Stefan Kutschke und Mittelfeldlenker Thiago Rockenbach bringen es zusammen auf 15 Treffer. Das restliche Angriffspersonal, angefangen beim erst in der Winterpause geholten Matthias Morys, über den immer wieder mal abwanderungswilligen Carsten Kammlott bis hin zum Jungbullen Tom Nattermann, galt bisher nicht gerade als treffsicher.

RB-Coach Zorniger: Bei uns wird es keinen Schwachpunkt geben

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„Wir haben hier Möglichkeiten, wie sie andere Vereine nicht haben. Und wir werden diese Möglichkeiten gnadenlos ausnutzen“, sagt RB-Trainer Alexander Zorniger

Quelle: Christian Nitzsche

Zorniger will sich aber auch angesichts des absehbaren Saisonendes für seinen Kapitän nicht Bange machen lassen. „Von mir aus könnten noch zwei Spieler ausfallen, das wäre egal“, so der 45-jährige Schwabe. Die Einstellung im Team stimme, das Personal sowieso. „Wir haben eine extreme Qualität, am Ende werden wir auch diese Frahn-Situation zu nutzen wissen“, so Zorniger, der später noch hinzufügte: „Bei uns wird es in den Relegationsspielen keinen Schwachpunkt geben.“ Vielmehr, so ist sich Zorniger sicher, werde das gesamte RB-System am Ende triumphieren: „Wir haben hier Möglichkeiten, wie sie andere Vereine nicht haben. Und wir werden diese Möglichkeiten gnadenlos ausnutzen“, so der Bullen-Trainer.

Sollte Frahn ausfallen, wird wohl Matthias Morys dessen Position im Sturmzentrum übernehmen. „Wir haben ihn genau für solche Situationen geholt“, sagte Zorniger, der den 26-Jährigen vor fünf Monaten aus der alten Heimat Großaspach an die Pleiße lotste. Am kommenden Sonntag, beim Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Zwickau, kann Morys seine Relegationstauglichkeit wohl zusammen mit einigen Anderen aus dem 1B-Glied der Rasenballsportler schon unter Beweis stellen. Denn Stefan Kutschke und Fabian Franke laborieren an einer plötzlichen Viruserkrankung und Thiago Rockenbach an einem übermäßig dicken Zeh. Zudem fällt auch Stammtorhüter Fabio Coltorti weiter aus. Dafür rücken unter anderem Tom Nattermann aus der U23 und der genesene Umit Kocin zurück ins Aufgebot.

Ob Paul Schinke sich in diesem noch einmal wiederfindet, ist indes ungewiss. Laut Chefcoach läuft der Vertrag des 21-jährigen Ex-Leutzschers zum Saisonende aus und soll offenbar auch nicht verlängert werden. Dagegen scheint sich der gleichaltrige Hallenser Denis Mast mit seinen sieben Drittliga-Treffern ins Blickfeld der Rasenballsportler gespielt zu haben. Schon beim Derby gegen den 1. FC Lokomotive soll Mast im ViP-Bereich gesichtet worden sein. Zorniger schwieg am Donnerstag demonstrativ zu interessierten Nachfragen. Es gibt schlechtere Zeichen für eine sich anbahnende Verpflichtung.

Fotos: 20.000 beim Leipziger Derby: RB Leipzig vs. 1. FC Lokomotive Leipziger

Matthias Puppe

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