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Intensiv aber fair: Leipziger Icefighters schlagen Tornado Niesky - Liga-Erfolg zum Greifen nahe

Intensiv aber fair: Leipziger Icefighters schlagen Tornado Niesky - Liga-Erfolg zum Greifen nahe

Die Leipziger Icefighters haben am Samstagabend Tornado Niesky mit 5:1 (0:0; 2:0; 3:1) nach Hause geschickt. Dabei hatte das Oberliga-Team von Trainer Manfred „Mannix“ Wolf nach dem Auswärtssieg gegen F.

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Icefighters-Verteidiger Daniel Rau. (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. A.S.S. Berlin am Freitag nur eine denkbar kurze Nacht. Von Müdigkeit war auf dem Eis allerdings nichts zu spüren. Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo an den Tag. „Es war sehr schnell, sehr intensiv“, so Icefighters-Manager André Krüll. „Ein sehr faires Spiel, auch wenn Niesky sehr körperlich verteidigt.“ Mit 2500 Zuschauern war die Tauchaer Fexcom-Arena ausverkauft.

Tore fielen im ersten Durchgang keine. Die robuste Spielweise forderte aber die Unparteiischen: Jannik Striepeke erhielt kurz vor der Pause eine Zwei-Minutenstrafe. Auch die Tornados gingen in Unterzahl in die Kabine: Daniel Wimmer wurde ebenfalls wegen Haltens des Eises verwiesen.

Bewegung auf die Anzeigetafel brachte erst Hannes Albrecht. Der Leipziger verwandelte in der 23. Minute ein Zuspiel von Florian Ullmann zur 1:0-Führung. Das 2:0 fiel durch einen Schuss von Sören Breiter in der 37. Minute. Kurz darauf fing sich Fabian Hadamik eine Auszeit wegen unnötiger Härte, die Icefighters spielten in Unterzahl. Kaum war er wieder auf dem Eis: 2-Minuten-Strafe für den Mannix-Schützling wegen eines Stockchecks. Und da der 28-Jährige versuchte seinen Standpunkt gegenüber dem Referee zu vertreten, gab es noch mal zwei Minuten wegen Meckerns obendrauf. „Er war mit einigen Entscheidungen nicht zufrieden. Sowas passiert im Eishockey“, nahm ihn Krüll in Schutz.

Im letzten Drittel machte Sören Breiter für die Icefighters da weiter, wo er aufgehört hatte. nach einem Zuspiel von Jedrzej Kasperczyk jagte er den Puck ins Netz von Niesky-Keeper Ronny Greb (44.). Jannik Striepeke erhöhte keine 20 Sekunden später auf 4:0. Denis Fominych netzte in der 55. Minute nochmals für die Gastgeber ein. Mojmir Musil gelang schließlich in der 58. noch der abschließende Ehrentreffer für Niesky. Die Partie endete 5:1. „Es war ein schnelles Spiel, hinten raus haben wir unser Chancen dann einfach besser genutzt“, lobte Geschäftsführer André Krüll seine Mannschaft. Bei der starken Leistung Nieskys hätte das Ergebnis aber auch wesentlich knapper ausfallen können.

Nun können Mannix’ Jungs erstmal durchschnaufen. Zunächst gibt es fünf Tage spielfrei und am Freitag geht es dann zum Auswärtsspiel in die Nachbarmetropole (Halle). Das stets hitzige Lokal-Derby gegen den Tabellenzweiten Saale-Bulls startet um 20 Uhr. Krüll zählt dabei auf die Unterstützung der Leipziger: „Da werden viele unserer Fans mitreisen.“

Gleich am Sonntag steht in der Fexcom-Arena der nächste Kracher ins Haus: Die Black Dragons reisen aus Erfurt an. „Erfurt ist immer ein schwerer Gegner für uns. Für die Zuschauer bedeutet das aber, es wird ein hochinteressantes Spiel. Am Wochenende können wir den Erfolg in der Liga  klarmachen.“ Das letzte reguläre Heimspiel der Oberliga Ost beginnt um 18 Uhr.

joka

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