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Internationaler Trainerkurs: Messlatte hoch, Ehrgeiz groß

Internationaler Trainerkurs: Messlatte hoch, Ehrgeiz groß

Das Basketball-Trikot hatte sie mit einem schicken, schwarzen Kleid getauscht, zur Feier des Tages auch Goldschmuck angelegt. Nyatcho Ngamou Annie Sorelle aus dem zentralafrikanischen Kamerun erlebte gestern im Neuen Rathaus den traditionellen Willkommensgruß der Stadt für die Teilnehmer des Internationalen Trainerkurses (ITK) der Sportfakultät.

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Sportliche Gäste auf Zeit: Mohamed Nakib (l.), Nyatcho Ngamon Annie Sorelle und Justo Morales.

Quelle: Christian Nitsche

Die 39-Jährige, die zu Hause als Konditionstrainerin arbeitet und mit Vorliebe auf Korbjagd geht, will ihr Wissen "rundum erweitern". Mit diesem Ehrgeiz gehen auch die anderen 52 Teilnehmer aus 35 Nationen in die fünfmonatige Ausbildung. Die Messlatte liegt hoch.

Dies konnte der Kubaner Justo Morales in längst vergangener Zeit erfahren. Der heute 67-jährige Volleyball-Experte absolvierte an der Deutschen Hochschule für Körperkultur Anfang der 70er Jahre erfolgreich einen Magister-Lehrgang. Zurück in Havanna, arbeitete er als Trainer der Nationalmannschaft, wurde mit seinem Team mehrfach Weltmeister und startete in Atlanta und Sydney bei den Olympischen Spielen. "Unsere Leistung war auch die der Leipziger Pädagogen und Wissenschaftler, meiner Freunde. Sie haben das Fundament gelegt", betont Morales und nennt stellvertretend Bernd Zimmermann, Fachgruppenleiter Volleyball am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft, Berthold Fröhner und Horst Baacke als verdienstvolle Ruheständler. "Es ist traurig, dass es so lange gedauert hat, bis ich wieder hierher kam", bedauert der alte Neu-Leipziger die XXL-Pause. Auf Schritt und Tritt wird er an seine DHfK-Geschichte erinnert, widmet sich jetzt aber genauso ehrgeizig als ITK-Kursleiter der Nachwuchs-Trainergeneration.

Vor der offiziellen Eröffnung durch Sportbürgermeister Heiko Rosenthal stiegen die ITK-Gäste dem Rathaus aufs Dach beziehungsweise ins Turmzimmer, hörten aus berufenem Mund historische Fakten und Geschichten. Handykameras und Fotoapparate klickten im Akkord. Im Kasten ist im Kasten, meinte denn auch der Ägypter Mohamed Nakib. Der 38-Jährige hat schon eine Top-Karriere als Handball-Torwart hinter sich. Bei drei Olympischen Spielen stand er für sein Land zwischen den Pfosten, spielte später für Paris Saint-Germain. In Leipzig will er sich das Rüstzeug für einen Job als Verbandstrainer holen. Besuche der Spitzenclubs HCL und SC DHfK gehören zum Pflichtprogramm.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.10.2013
Kerstin Förster

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