Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Interview: DHfK-Wasserspringer Stephan Feck fühlt sich für WM gerüstet

Interview: DHfK-Wasserspringer Stephan Feck fühlt sich für WM gerüstet

2009 belegte DHfK-Wasserspringer Stephan Feck bei seiner WM-Premiere in Rom einen sehr respektablen fünften Platz im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett. Mit seinem Partner Patrick Hausding - beide springen seit der Jugend zusammen - wiederholte er den fünften Platz 2011 in Shanghai.

Voriger Artikel
Leipziger Judoka Kerstin Thiele feiert gelungenes Comeback beim Europacup
Nächster Artikel
Arnstädter Marcel Kittel gewinnt Flutlicht-Finale bei der Tour – Gesamtsieg an Froome

Stephan Feck (l.) mit seiner EM-Silbermedaille vor vier Wochen in Rostock.

Quelle: Jens Büttner

Leipzig. Am Dienstag wird es für das Duo, das inzwischen bereits viermal Vizeeuropameister wurde, zum dritten Mal bei einer WM ernst. Der inzwischen 23-jährige Leipziger ist für den Auftritt in Barcelona guter Dinge, will sich aber keine zu hohen Ziele stecken.

Frage: Sie haben sich bei der EM auf Platz zwei und bei der WM auf Platz eingepegelt. Ist dies das Ziel für Barcelona?

 Stephan Feck: Darüber haben wir uns bisher keine Gedanken gemacht. Wir wissen, dass die Konkurrenz mit den Chinesen, Amerikanern, Mexikanern, Russen, Ukrainern und anderen sehr stark ist. Es wäre falsch, sich auf einen bestimmten Platz zu orientieren. Wir wollen lieber einfach springen, eine sehr gute Leistung zeigen und schauen, was dabei herauskommt.

 Wenn Sie eine fehlerfreie Serie zeigen, wären Sie also mit Rang fünf zufrieden?

 Genau. Dann wäre ich auch mit Platz sechs zufrieden.

 Warum gibt es keine Kampfansage Richtung Medaillenränge?

 Das wäre im Moment vermessen, zumal ich keine leichte Saison hatte. Vor allem brauchte ich nach London sehr lange, um meine Schulterverletzung auszukurieren. Aber perspektivisch möchten wir im Weltmaßstab Richtung Medaillen angreifen. Das muss schon das Ziel sein. Dafür brauchen wir aber noch schwerere Sprünge. Dafür habe ich in den letzten Monaten schon viele Grundlagen gelegt.

 Genießen Sie die tolle Freiluft-Anlage in Barcelona mit Blick über die Stadt?

 Inzwischen ja. Zunächst musste ich mich an die Bedingungen gewöhnen. Die Sonne blendet vor allem vormittags bei den Anlaufsprüngen voll ins Gesicht und spiegelt sich im Wasser. Das habe ich so noch nie erlebt. Beim Anlauf sieht man die Brettspitze nicht, in der Luft fällt die Orientierung schwer. Aber das ist Gewöhnungssache. Wir sind jetzt eine Woche hier. Bis zum Wettkampf habe ich das im Griff.

 Sie haben neben der Bundeswehr im Oktober ein Medizinstudium begonnen. Wie bekommen Sie Sport und Studium unter einen Hut?

 Es ist nicht leicht, das wusste ich vorher. Es ist aber möglich, wenn ich den Tag gut organisiere. Außerdem bekomme ich bei meinem Studienplan Unterstützung vom Olympiastützpunkt und der Uni, auch bei der Verlegung von Prüfungen. Ich denke, dass ich im Fach Anatomie schon ganz gut vorangekommen bin.

 Sind Sie Ihrem Synchronpartner dankbar, dass er Ihnen während Ihrer Verletzung die Treue gehalten hat?

 Das ist unter Freunden so. Wir sind ja nicht nur beim Springen ein gutes Team. Die Diskussion kam vom Bundestrainer. Dass er bei Verletzungen Ausweich-Varianten sucht, halte ich für normal. Dass die Diskussion nach meiner Rückkehr weiterging, konnte ich aber nicht nachvollziehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.07.2013

Frank Schober

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.