Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Interview: Icefighters-Projektleiter Manfred Wolf über Eishockey in Leipzig und seine Karriere

Interview: Icefighters-Projektleiter Manfred Wolf über Eishockey in Leipzig und seine Karriere

Am Mittwoch will Eishockey-Drittligist Icefighters Leipzig die Öffentlichkeit über die Pläne für eine neue Eishalle informieren. Zuständig für Planung, Finanzierung und Vermarktung des Stadions ist künftig der ehemalige Eishockeyspieler (131 Länderspiele) und -trainer Manfred "Mannix" Wolf.

Voriger Artikel
31:32 (12:15) gegen den TV Bittenfeld: Bittere Niederlage für den SC DHfK Leipzig
Nächster Artikel
Leipziger Icefighters stellen Pläne für Eishalle auf der Alten Messe vor - Knackpunkt Finanzierung

Zuständig für Planung, Finanzierung und Vermarktung des Stadions ist künftig der ehemalige Eishockeyspieler und -trainer Manfred "Mannix" Wolf. (Symbolfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Wir sprachen mit dem 54-Jährigen, der bis Ende des Jahres noch Liga-Konkurrent Chemnitz coacht und in Oberlungwitz wohnt.

Frage: Wie sollen wir Sie eigentlich nennen, Manager, Sportdirektor, Projektchef, oder?

Manfred Wolf: Mannix!

Das sagt aber noch nicht so viel über Ihren neuen Job aus ...

Naja, der Titel Projektleiter ist für mich angedacht. Sagt eigentlich alles. Ich werde helfen, wo ich nur kann.

Warum haben Sie sich für das Engagement in Leipzig entschieden?

Dafür gibt es einige Gründe. Ich habe die Leipziger kennengelernt, als es um eine Trainertätigkeit ging. Wir haben seither immer Kontakt gehalten. Die Vereinsführung arbeitet solide, hier scheint alles Hand und Fuß zu haben. Natürlich war ich auch mit Chemnitz zum Spiel hier. Das Zuschauerpotenzial ist groß, um die 1000 Besucher in dieser Liga sind eine gute Basis. Ich sehe in Leipzig große Möglichkeiten. Aber der Weg wird kein leichter sein.

In Chemnitz haben Sie ein gutes Team und eine tolle Halle. Warum funktioniert Eishockey dort nicht?

In Chemnitz arbeiten gute Leute und wir haben auch einiges bewegt. Aber die Perspektive ist dort nicht da. Deshalb der Schritt nach Leipzig. In Chemnitz scheint sich alles sehr, sehr langsam zu bewegen. Gefällt mir nicht so, denn das ist genau entgegensetzt zu unserem schnellen Spiel.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Mein privater ist ganz eng. Bis 31. Dezember arbeite ich noch als Trainer in Chemnitz, ab 1. Januar bin ich dann voll für die Icefighters im Einsatz. Aber schon jetzt bin ich täglich mit dem Leipziger Projekt beschäftigt.

Wie denn?

Jetzt zum Beispiel, sie erreichen mich gerade in Berlin. Ich bin bei Eurosport Co-Kommentator des DEL-Spiels Berlin gegen Hamburg. Da schaue ich mich in der O2-World um, nehme Anregungen auf, fotografiere Details und spreche mit vielen Leuten über die Eishockey-Pläne in Leipzig.

Und wie sieht der Zeitplan beim Hallenbau aus?

Jetzt in den Tagen um Weihnachten und bis zu Silvester bewegt sich nicht sehr viel, das ist klar. Aber ab 1. Januar gibt es nur eine Devise und die heißt Tempo, Tempo, Tempo.

Welche Perspektive hat das Eishockey in Leipzig?

Sicher irgendwann die zweite Liga, das ist auch das Fan-Ziel. Aber wir sind nicht bei einem Wunschkonzert. Zuerst muss die neue Halle stehen und deren Finanzierung geklärt sein. Der zweite Schritt ist eine gute Nachwuchsarbeit sowie ein Gesamtkonzept. Dann können wir weitersehen.

An welche Momente Ihrer eigenen Karriere erinnern Sie sich besonders gerne?

Ach, da gibt es so viele herrliche Erlebnisse. Als Spieler die Meisterschaften mit Mannheim und Düsseldorf, natürlich die Olympischen Spiele in Sarajevo und Calgary, das Iswestija-Turnier. Und wissen Sie worauf ich besonders stolz bin?

Erzählen Sie.

In einem russischen Standardbuch werde ich als einer der besten deutschen Eishockeyspieler der 80-er Jahre aufgeführt. Das ist eine große Anerkennung.

Pflegen Sie noch internationale Kontakte?

Natürlich, intensiv sogar. Ich habe viele Freunde, in Schweden, Finnland, Tschechien und Kanada. Die werde ich alle für Leipzig begeistern.

Uwe Köster

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.