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Jedermänner im Neuseenclassics-Fieber

Jedermänner im Neuseenclassics-Fieber

Harald Redepenning (56) hat die Sparkassen-Neuseenclassics einst gegründet mit dem Profirennen als Herzstück. Im Rahmen der 10. Auflage dieses Radsportfestes am morgigen Pfingstsonntag hat sein junger Nachfolger Jörg Weise (28) diesen Wettbewerb durch das sogenannte Legenden-Rennen der Altstars (Start: 15.30 Uhr) ersetzt.

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Früher Start: Bereits ab 9 Uhr werden die Jedermänner auf ihre lange Reisegeschickt.

Quelle: Neuseensport

Leipzig. Kein Problem für Redepenning, er hat diese Idee schließlich gemeinsam mit Weise aus der Not entwickelt, weil sich derzeit zu viele hochkarätige Rennen überschneiden.

"Wir hatten es in den vergangenen Jahren stets schwer, ein namhaftes Feld zu verpflichten. Das hat auch "Rund um Köln" am vergangenen Sonntag gezeigt. Bis auf den Siebten Roger Kluge kennt doch kein normaler Sportfan die Namen der ersten Zehn dort. Und bekannte Profis ziehen nun mal die Zuschauer an", meint Redepenning. Er ist stolz und zugleich froh darüber, dass die Neuseenclassics sich zu einem der größten Radsport-Events in Deutschland entwickelt haben. "Ich bin manchmal selbst erschrocken, was wir da auf die Beine gestellt haben. Allerdings wäre das ohne die Hilfe unserer Sponsoren und der vielen ehrenamtlichen Helfer nie möglich gewesen."

Etwas gemischte Gefühle vor seinem Debüt bei der morgigen Veranstaltung hatte bis vor wenigen Tagen auch Renndirektor Weise, weil er sich keineswegs ganz sicher sein konnte, wie das Legenden-Rennen von der Radsport-Gemeinde und den Sportfans angenommen wird. Schließlich sei in der Vergangenheit so mancher der Jedermann-Rennfahrer nach Zwenkau gekommen, um mal auf der gleichen Strecke wie anschließend die Profis zu fahren und diese Berufsfahrer auch vor Ort zu sehen. Diese Befürchtung Weises hat sich jedoch nicht be­wahrheitet. "Wir haben eine riesige Resonanz für die drei Vattenfall-Jedermann-Rennen. Bis Freitag hatten wir 2200 Anmeldungen. Das ist angesichts unserer Straßenbedingungen die Schmerzgrenze." Jetzt sind noch 50 Nachmeldungen möglich - heute bei Vattenfall in Lippendorf und am Sonntag vor den Rennen im Zwenkauer Gewerbegebiet.

Die "Sucht" der Jedermänner scheint jedes Jahr größer zu werden. Hauptsponsor Vattenfall vertreten mehr als 100 Rennfahrer aus seinen verschiedenen Betrieben. Ein Team reist sogar aus Schweden (!) an.

Erstmals wird auch die Stadt Leipzig in "Rund um die Braunkohle", wie das Rennen zu DDR-Zeiten hieß, mit einbezogen. Das Feld der 1200 Jedermänner, die eine 75-km-Strecke bewältigen, passieren zwischen 9 und 11 Uhr das Völkerschlachtdenkmal. Die 30 km nehmen 200 Hobby-Rennfahrer in Angriff, den 140-km-Kanten möchten 850 Renner absolvieren. Diese beiden Strecken führen durch den Leipziger Südraum. Bei allen Distanzen ist Start und Ziel im Zwenkauer Gewerbegebiet.

Einen Hammer-Tag wird der ehemalige Profi Jens Heppner (48 Jahre, Teams Telekom, Wiesenhof) absolvieren. Der Tour-de-France-Etappensieger (1998) wird erst die Leipzig-Runde fahren und ab 15.30 Uhr das 60-minütige Legenden-Rennen bestreiten. Zum Völkerschlachtdenkmal wird auch Ruder-Olympiasieger Philipp Wende (Wurzen) mitdüsen.

@ www.sparkassen-neuseenclassics.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.05.2013

Norbert Töpfer

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