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Jendrisek befreit Cottbus vom DFB-Pokal-Trauma: „Wir sind weiter - das zählt“

Jendrisek befreit Cottbus vom DFB-Pokal-Trauma: „Wir sind weiter - das zählt“

Das Trauma ist weg - Erik Jendrisek hat den FC Energie erlöst. Der Neuzugang vom SC Freiburg machte am Samstag mit seinem späten Tor (83. Minute) nach Vorarbeit von Marco Stiepermann den 1:0 (1:0)-Sieg des Lausitzer Fußball-Zweitligisten in der ersten DFB-Pokalrunde beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg perfekt.

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Erik Jendrisek erlöste die Cottbuser in der 83. Minute mit seinem Tor zum 1:0 gegen den SC Magdeburg.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Magdeburg. In den beiden Jahren zuvor waren die Cottbuser jeweils schon beim ersten Pokalauftritt gescheitert. „Es war bei der Hitze für uns als Favorit extrem schwer, etwas Besonderes zu machen“, sagte Matchwinner Jendrisek. „Es war ein Arbeitssieg, aber es war ein Sieg. Wir sind weiter, das zählt“, brachte Mittelfeldmann Ivica Banovic den Cottbuser Auftritt auf den Punkt.

Der Außenseiter wehrte sich im brisanten Ostderby lange gut, die besten Torgelegenheiten vergab jedoch Fabio Viteritti. Trainer Andreas Petersen, Vater des ehemaligen Cottbuser und jetzigen Bremer Profis Nils Petersen, hatte den Viertligisten gut eingestellt. „Wir haben dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich gemacht. Der FCM hat sich tadellos verkauft“, erklärte der Magdeburger Coach.

Immer wieder schnappte vor 12 044 Fans die Abseitsfalle des 1. FCM zu, dazu verteidigte Christopher Handke gegen Energie-Torjäger Boubacar Sanogo gut. „Die Sonne war noch heftiger als vergangene Woche, daher hat sich ein sehr zähes Spiel entwickelt, weil uns nicht so ein schnelle Tor wie beim 4:0 gegen Paderborn gelungen ist“, meinte Energie-Kapitän Uwe Möhrle.

Der später ausgewechselte Sanogo vergab die erste Chance, als er aus sieben Metern an Magdeburgs Torwart Matthias Tischer scheiterte (9.). Später traf Verteidiger Michael Schulze die Latte (60.). Dann passte der eingewechselte Stiepermann genau nach innen, Jendrisek markierte sein erstes Pflichtspieltor für Energie. „Unsere Einwechslungen haben die Entscheidung gebracht“, sagte Möhrle. Schon 2009 hatte Cottbus in Runde eins mit 3:1 in Magdeburg gewonnen.

Der DDR-Rekordpokalsieger Magdeburg (siebenmal) durfte nach vier Jahren wieder im DFB-Pokal ran. 2000/01 war der Außenseiter nach Erfolgen gegen den 1. FC Köln, den FC Bayern und den Karlsruher SC erst im Viertelfinale am späteren Pokalsieger Schalke 04 gescheitert. Dieses Mal ist schon nach Runde eins Schluss.

Obwohl es für die Gastgeber das erste Pflichtspiel der neuen Saison war, zeigten sie sich bei Temperaturen weit über 30 Grad spritzig und mit hoher Laufbereitschaft. Ein 18-Meter-Schuss, ein Kopfball und später ein Schrägschuss von Viteritti brachten aber keinen zählbaren Erfolg. Da nutzte auch ein großes Plakat der Magdeburger Fans nichts, mit dem sie an den FDGB-Pokalsieg des 1. FCM vor genau 30 Jahren erinnerten, als in Berlin der FC Karl-Marx-Stadt mit 4:0 geschlagen wurde.

Mit dem Einzug in die zweite Pokal-Runde hat Energie schon 183 000 Euro Fernsehgeld plus Bandenanteil (62 216 als Gastgeber, 41 477 als Gast) sicher.

Frank Thomas, dpa

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