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Joachim Llambi moderiert die Tanz-WM in Leipzig - "Ein besonderer Moment"

Joachim Llambi moderiert die Tanz-WM in Leipzig - "Ein besonderer Moment"

Joachim Llambi, ehemaliger Turniertänzer und Juror der RTL-Show Let’s Dance, moderiert am Samstag die  WM in Leipzig. Im Interview spricht er über Lampenfieber, sein Image als Fiesling und Zeitmanagement.

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Joachim Llambi, ehemaliger Turniertänzer und Juror der RTL-Show Let’s Dance, moderiert am Samstag die WM in Leipzig.

Quelle: Christian Nitsche

Frage:

Leipzig. Sie moderieren die WM in Leipzig, kennen aber auch die andere Seite. Was ist der kritischste Moment vor der WM?

Joachim Llambi:

Die WM ist nicht wie jedes offene Turnier. Es ist ein besonderer Moment. Einen kritischen Moment gibt es aber nicht. Die Paare sind Profis. Die Anspannung löst sich, wenn sie die Tanzfläche betreten.

Hatten Sie mehr Lampenfieber auf der Tanzfläche oder jetzt als Moderator?

Beides ist gleich aufregend. Mit ein bisschen Lampenfieber geht jeder hin. Das ist aber schnell verflogen. Die Moderation ist schön, spannend. Aber ich habe keine Angst davor.

Bei „Let’s Dance“ galten Sie als Fiesling. Hat Sie das überrascht?

Nein. Ich bin halt ehrlich, sag’, was ich denke. Alles andere ist Sache des Zuschauers.

Wie gefällt Ihnen das Image?

Es tut mir nicht weh. Und es beschimpft mich auch keiner. Was zurückkam, war in der Regel positiv: „Das ist mal einer, der sagt, was er denkt."

Gibt es durch Let’s Dance eine neue Renaissance des Tanzens?

Wir hatten in Deutschland immer starke Tanzschulen. Und es wurde traditionell immer schon getanzt. Es ist nicht so, dass die Tanzschulen seither wesentlich mehr Anmeldungen haben. Aber es ist ein positiver Umstand, dass jetzt mehr über Tanzen gesprochen wird.

Sie sind eigentlich Bankkaufmann und Börsenmakler. Bleibt für Ihren Hauptberuf überhaupt noch Zeit?

Wenig. Ich habe viel mit Fernsehen zu tun. Moderiere Galas und andere Events. Meinem Beruf gehe ich deutlich reduzierter nach. Meine Frau freut sich, wenn ich mal zu Hause bin. Nein, Scherz. Für die Familie bleibt Zeit. Aber manchmal ist es schon schwierig.

Was bleibt auf der Strecke?

Golf spielen und meine Hobbies.

Sie sind Spanier. Was haben Spanier den Deutschen im Tanzen voraus?

Mehr Lockerheit und Lebensfreude. In Spanien ist nicht alles an Regeln gebunden. Das ist eine Eigenart der Südländer.

Tanzen Sie privat noch?

Nicht regelmäßig. Wann soll ich das denn noch machen? Nachts um drei? Ich bin seit 15 Jahren nicht mehr im aktiven Sport und meine Frau hat mit Tanzen eigentlich nichts zu tun. Aber ich tanze auf Veranstaltungen, wenn ich gerade nicht arbeiten muss.

Sie hatten kurz vor der WM Urlaub. Haben Sie ihn bewusst so gewählt, als Ruhe vor dem Sturm?

Nein. Wir hatten Hochzeitstag und meine zwei Töchter hatten Herbstferien. Deswegen hat es gut gepasst. Wir haben im Süden die Sonne genossen.

Interview: Frauke Sievers

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