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Jonsdorf liefert den Leipziger Icefighters harten Kampf – Spendenaktion ist voller Erfolg

Jonsdorf liefert den Leipziger Icefighters harten Kampf – Spendenaktion ist voller Erfolg

Die Leipziger Icefighters haben den 21. Saisonsieg am Abend des 21. Dezember gefeiert. Gegen den EHC Jonsdorfer Falken stand am Ende ein 8:5 (3:0; 5:4; 8:5). Doch bevor es los ging, musste die Spielfläche erstmal von „Eisbären“ befreit werden.

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Leipziger Icefighter Tomas Vrba (r) jubelt (Archivbild)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Das Leipziger Team hatte seine Fans zum Teddy-Bear-Toss geladen.

Die Kuscheltiere konnten vor Spielbeginn für je einen Euro von den Zuschauern erworben werden. In diesem Jahr kommen die Einnahmen dem Verein „Elternhilfe für krebskranke Kinder“ in Leipzig zu Gute. Die Jonsdorfer kennen das flauschige Spektakel – schon im Vorjahr waren sie just an diesem Tag in der Tauchaer Halle zu Gast beim Team von Trainer Manfred „Mannix“ Wolf.

Der Teddy-Bear-Toss-Schütze des Tages war Icefighters-Offensivgeschütz Ed Gale, der in der fünften Minute den Gäste-Goalie überwand. Nach dem Torjubel der Heimmanschaft wurde selbige mit Plüsch eingedeckt. Gut 1600 Bären flogen durch die Dicolor-Arena. Eine Steigerung zum Vorjahr. "Es war ein schöner Erfolg", freute sich Icefighters-Manager André Krüll, "wir konnten die Zahl vom Vorjahr locker überbieten." Kaum war das Eis wieder frei, traf Hannes Albrecht zum 2:0. Sebastian Alt holte den dritten Zähler des ersten Drittels für die Leipziger.

Nach der Pause spielten die Falken plötzlich wie verwandelt auf. Die Leipziger Defensive geriet ins Wanken und die Gäste hatten nach dem 3:2 schon den Ausgleich im Blick, als Fabian Hadamik das 4:2 erzielte. Der Tabellenletzte verkaufte sich ausgezeichnet gegen den Spitzenreiter in der Oberliga Nordost. Kaum gingen die Icefighters in Führung, verkürzten die Gäste. Mit 5:4 ging es ins letzte Drittel. Die 1600 Zuschauer bekamen einen spannenden Fight zu sehen, den die Tabellensituation so nicht versprochen hatte. "Wie in einigen der letzten Spiele, haben wir im zweiten Drittel Schwächen in der Abwehr gezeigt", so Krüll, "es war vielleicht spannend, aber unter unseren Möglichkeiten."

Fabian Hadamik wiederum war es, der die Kohlen au dem Feuer holte: Mit dem 6:4 verschaffte er seinem Team etwas Luft zum atmen. Doch Jonsdorf zeigte sich eiskalt und unglaublich abgezockt. Wieder verkürzten die Falken. Die Eishockey-Sensation der dritten Liga lag in der Luft. Nach einem Treffer von Lars Müller stand es 8:5. Ein Spektakel für die Fans, aber ein harter Kampf für die Leipziger Icefighters.

Mannix gönnt seinen Jungs nun erst einmal ein paar freie Tage zur Erholung. Am ersten Weihnachtsfeiertag müssen aber alle wieder bei ihm antreten. „Ich sorge schon dafür, dass nach dem ersten Training die Drinks ausgeschwitzt sind“, gab sich der Leipziger Coach resolut, „nach der dritten Einheit ist man wieder in der Spur. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.“ Am 28. Dezember steht dann das letzte Heimspiel des Jahres an. Ab 19 Uhr empfangen die Icefighters die Wild Boys aus Chemnitz.

joka

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