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Judo: Entscheidung um den Staffelsieg vertagt - RBS braucht Schützenhilfe

Judo: Entscheidung um den Staffelsieg vertagt - RBS braucht Schützenhilfe

Erst ein 4:3-Sieg im Spitzenduell gegen Chemnitz, dann eine 3:4-Niederlage gegen den Abstiegskandidaten PSV Leipzig: Die Judo-Männer des JC RBS haben am letzten Regionalliga-Kampftag (Staffel Mitte) zwar ihre Spitzenposition behauptet, doch die Entscheidung über den Staffelsieg wurde vertagt.

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Christian Dubberstein (PSV Leipzig) jubelt über seinen entscheidenden vierten Punkt im Regionalliga-Derby bei Gastgeber RBS.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Beim wegen des Hochwassers verlegten allerletzten Dreierturnier in Dresden ist RBS selbst nicht mehr aktiv, aber auf Schützenhilfe angewiesen.

Judo-Trainer Bernd Pissoke hatte schon am Vortag so ein ungutes Gefühl: Während sich seine RBS-Kämpfer und das gesamte Umfeld voll und ganz auf das Spitzenduell gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen Verfolger Chemnitz konzentrierten, betrachtete Pissoke den Ortsrivalen PSV Leipzig als Zünglein an der Waage. Der RBS-Coach schätzte den PSV nicht nur deshalb als gefährlichen Kontrahenten ein, weil es sich am Sonnabend im Brockhaus-Gymnasium um ein Derby handelte, sondern weil der PSV jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg benötigte.

Und es kam, wie es kommen musste. Das nach Papierform gestartete Dreier-Turnier kulminierte am Ende geradezu. Zunächst setzte sich Chemnitz standesgemäß 5:2 gegen den PSV durch. Dann mobilisierte Gastgeber RBS alle Kräfte, um sich im vermeintlich entscheidenden Duell um die Meisterschaft mit 4:3 gegen die Westsachsen durchzusetzen. Beim Stande von 3:3 war es dem Georgier Avtandil Shoshiashvili vorbehalten, die Tür zum Staffelsieg weit aufzustoßen.

Nun schlug die Stunde der PSV-Kämpfer: Gegen den schon leicht siegestrunkenen Gastgeber stellten sie ihr bestes Team auf - auch den starken 66-Kilo-Mann Tom Wuttke, der gegen Chemnitz geschont wurde. Tatsächlich besorgte Wuttke gegen Erik Epler die 3:1-Führung. Nun hieß es Alarmstufe dunkelrot für RBS, dessen Ersatz-Halbschwergewichtler Thomas Mannke ein Remis benötigt hätte. Doch er verlor auf Punkt gegen Christian Dubberstein (PSV), der sein Glück kaum fassen konnte. Knackpunkt für RBS: Der erfahrene 100-kg-Mann Robert Warstat hatte auf seinen zweiten Kampf verzichtet, da er sich nicht mehr fit fühlte. "Ich hätte ihn mehr in den Hintern treten müssen", sagte Pissoke, der nun hofft, dass der JCL II den Chemnitzern nächste Woche ein Bein stellt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.06.2013

Frank Schober

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