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Junge ATV-Hockey-Damen mit reifer Hinrunden-Leistung

Junge ATV-Hockey-Damen mit reifer Hinrunden-Leistung

Der Schlussapplaus der gut 100 Hockey-Fans konnte nur bedingt zur Aufheiterung beitragen. "Kurz ärgern, dann abhaken", versuchten auch die ATV-Männer ihre weiblichen Vereins-Aushängeschilder nach der 2:3-Niederlage gegen Bundesligaabsteiger Eintracht Frankfurt am Sonnabend aufzumuntern.

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Stella Schniewind vom ATV 1845 Leipzig (Archivbild).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. "Wenn das so einfach wäre", haderte Kapitän und Torschützin Nadine Schwarte mit dem Negativ-Ergebnis einer insgesamt lobenswerten Vorstellung. Makel: Versiebte Großchancen. "Wir können dennoch viel Positives mitnehmen und werden die richtige Antwort geben", versprach "Shorty", die mit ihren 27 wieselflinken Jahren zu den Dienstältesten in der jungen Mannschaft gehört.

Gesagt, umgesetzt. Gestern Mittag verließ die holde Hockey-Weiblichkeit den Kunstrasenplatz am Gerhard-Langner-Weg erhobenen Hauptes. Zum ­Hinrunden-Schluss besiegte das 1845er Team von Trainer Axel Thieme im Traditionswettstreit den SC Frankfurt 1880 mit 3:2 (2:1). Damit war Rang zwei mit 15 Punkten im Kasten. Den Sonnenplatz in der Süd-Gruppe nimmt TuS Lichterfelde (19) ein, gegen den ATV im dritten Saisonspiel mit 1:3 den Kürzeren gezogen hatte.

Das Doppelprogramm begann mit der Krankmeldung von Keeperin Stefanie Füssel (Magen). Für die 18-Jährige übernahm die 19-jährige, gelernte Feldspielerin, Julia Heller das Tor. Und gleich nach Anpfiff klingelte es im Kasten. Ärgerlich, aber gut zur Aufmunterung. Erst traf Nancy Rudolph, dann jubelte Nadine Schwarte, ehe die Eintracht noch vor der Pause ausglich. Teil zwei war wiederum von athletischer ATV-Schönheit, nur die konsequente Durchschlagskraft wurde vermisst.

Zur Sonntagspartie war Torfrau Füssel wieder fit, mit ihr das ganze Team motiviert fürs Happy End. Sarah Schubert und Nancy Rudolph - die eine 18, die andere 29, mischten die Gäste auf. Doch alles getoppt wurde durch das Siegtor.

"Eine kollektive Meisterleistung, die Maxi Benedix vollendete", lobte Coach Thieme. Dessen Hinrunden-Fazit fällt - nicht überraschend - wohlwollend aus. "Dass wir im zweistelligen Punktebereich ankommen, hatte ich gehofft, denn das Potenzial ist da. Es wurde von uns viel investiert, gut trainiert. Es ist schön zu sehen, wie sich der Aufwand gelohnt hat", betonte der 45-Jährige.

Wie immer mit Fan-Schal ausgerüstet, verfolgte auch ATV-Präsident Kai Müller-Hegemann das Geschehen. "Die Leistung der Mädels begeistert mich, sie machen das sehr gut. Bei den Eckenstandards fehlt noch die Effektivität. Aber das kriegen sie auch noch hin", schätzt der Chef ein. Das Wochenendglück hakten die Drittliga-Männer mit zwei wichtigen Siegen ab.

ATV: Heller, Füssel; Bütow, Schniewind, Schubert 1, Wenzel, Karthäuser, Kappler, Nägler, Benedix 1, Ziane, Schwarte 1, Zschieschang, Rudolph 2, Weber, Göbel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.10.2014

Kerstin Förster

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