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Kampf und Leidenschaft: Magdeburg demütigt Kiel

Kampf und Leidenschaft: Magdeburg demütigt Kiel

Der SC Magdeburg hat in der Handball-Bundesliga den THW Kiel gedemütigt und damit dem HSV Hamburg die Tür zur ersten deutschen Meisterschaft noch weiter aufgestoßen.

Magdeburg. Die Mannschaft von Trainer Frank Carstens gewann am Mittwoch mit 30:24 (15:12) gegen den Rekordmeister und feierte damit den ersten Sieg gegen den Rivalen seit fünf Jahren.

Robert Weber (9/6) traf am besten für die Magdeburger, die nunmehr seit acht Spielen ungeschlagen sind und weiter vom internationalen Geschäft träumen dürfen. Momir Ilic (5/4) warf die meisten Tore des Tabellenzweiten aus Kiel, der seine sechste Saisonniederlage kassierte. „Wir stecken in einer schwierigen Phase“, sagte Kiels Nationalspieler Dominik Klein: „Wir haben unser Siegergen nicht verloren. Das packen wir schnell wieder aus.“ Am Wochenende steht für den THW das Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal auf dem Programm. Dort droht dem einstigen Seriensieger bei einem Scheitern jedoch die erste titellose Saison seit 2003. Erzrivale Hamburg unterdessen kann in der kommenden Woche mit einem Sieg gegen den VfL Gummersbach bereits vorzeitig seine erste deutsche Meisterschaft perfekt machen.

Im Klassiker erwischte der SCM einen guten Start und überzeugte mit einer hohen Wurfeffektivität. Der Rekordmeister aus dem Norden fand nach dem bitteren Aus in der Champions League gegen den FC Barcelona dagegen nicht seinen Rhythmus. In der Offensive scheiterten die Kieler zudem immer wieder an Magdeburgs Torhüter Dario Quenstedt, der den am Meniskus operierten Stammkeeper Gerrit Eijlers hervorragend vertrat. Allein in der ersten Halbzeit hielt er acht von 19 Bällen.

In der 26. Minute lagen die Magdeburger erstmals mit drei Toren in Front (14:11) und gaben diesen Vorsprung bis zur Halbzeit nicht mehr ab. Kiels Geschäftsführer Uli Derad zeigte sich mit der Leistung seines Teams nach den ersten 30 Minuten unzufrieden: „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel. Wir sind nicht konsequent genug - sowohl im Angriff als auch in der Defensive.“

Die Kritik des Managers verpuffte jedoch. Magdeburg hielt den Abstand. Die Gastgeber setzten ihre aggressive Arbeit in der Abwehr weiter fort, was den Kielern gar nicht schmeckte. In der 44. Minute warfen die Hausherren sogar einen Fünf-Tore-Vorsprung (21:16) heraus. Kiel-Coach Alfred Gislason nahm eine Auszeit - ohne Erfolg. Den Kielern fehlte bis zum Schluss die nötige Einstellung. In der 54. Minute lagen die Norddeutschen mit 18:26 zurück. Ganz anders die Magdeburger: Bei ihnen passte an diesem Abend alles.

dpa

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