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Kampfspiel mit vier roten Karten: SC DHfK startet mit Heimsieg in die dritte Liga

Kampfspiel mit vier roten Karten: SC DHfK startet mit Heimsieg in die dritte Liga

Leipzig. Der SC DHfK ist erfolgreich in die Drittliga-Saison gestartet. Die Leipziger Handballer gewannen am Sonntag in der Ernst-Grube-Halle mit 25:20 gegen Zweitligaabsteiger Anhalt Bernburg.

Beide Mannschaften starteten vor 950 Zuschauern, darunter gut 150 Fans aus Sachsen-Anhalt, nervös in die Begegnung, mit vielen Fouls und technischen Fehlern.

In der 23. Minute stand es gerade 5:5, zur Pause 9:9. Besonders Bernburgs polnischer Torhüter Artur Gawlik lieferte in der ersten Halbzeit eine starke Partie ab und parierte immer wieder gegen den Leipziger Angriff.

„Es war ein typisches Kampfspiel“, sagte DHfK-Trainer Sven Strübin. Das werde sich die ganze Saison über so fortsetzen. „Jede Mannschaft kämpft in diesem Jahr um jeden Punkt, damit sie die Qualifikation für die dritte Liga schafft“, so der Coach der Grün-Weißen.

Trotz vier roter Kampf hat Bernburgs Trainer Sven Liesegang keine unfaire Partie gesehen. „Man hat gesehen, das beide Mannschaften noch nicht sicher sind. Das Spiel war aber nicht unsportlichen , sondern es war angemessene Härte drin“, so der frühere Bundesligaprofi vom SC Magdeburg.

Leipzigs René Wagner musste kurz vor dem Pausenpfiff als erster Akteur vom Feld, nach einem Foul an Kilian Kraft. Wagner konnte auch nach dem Schlusspfiff diese Entscheidung nicht verstehen. „Ich treffe ihn ein bisschen an Kopf und Brust, hätte mir dafür zwei Minuten gegeben“, so Wagner.

Von den Zuschauerplätzen aus konnte er verfolgen, wie seine Mannschaft in der zweiten Hälfte besser in die Partie kam. Strübin brachte Lucas Binder und den polnischen Neuzugang Tomasz Witaszak und der SC DHfK zog auf 13:9 davon. 

Rückschlag in der 42. Minute: Nach seiner dritten Zeitstrafe sah mit Thomas Oehlrich der zweite Leipziger Kreisspieler die rote Karte. Als die Gäste beim 17:15 wieder den Anschluss vor Augen hatten, schwächten sich auch die Bernburger. Der bis dahin starke Kilian Kraft sah ebenfalls nach seiner dritten Herausstellung die rote Karte. Vor allem durch einen auf der rechten Seite stark aufspielenden René Boese mit insgesamt sieben Toren, verteidigte der Gastgeber seine Führung.

Beide Teams lieferten sich bis zum Schlusspfiff einen beherzten Schlagabtausch, bei dem Toni Pajung nach groben Foul an Eric Jacob in der 58. Minute als vierter Aktiver zum Duschen geschickt wurde. In den letzten zwei Minuten spielte Bernburg in Unterzahl und hatte keine Chance mehr zum Sieg. „Wir haben hier an den Sieg geglaubt, hatten aber gerade in der Schlussphase Probleme im Angriff“, sagte Bernburgs Martin Hoffmann, mit sieben Tore bester Schütze der Saalestädter.

Der SC DHfK muss am kommenden Wochenende bei Aufsteiger Lehrte antreten. „Die werden wie Bernburg fighten“, glaubt Strübin. Fest steht auch der Termin für die 2. Runde im DHB-Pokal. Gegen die SG Köndringen treten die Leipzger am 22. September in der Brüderstraße an. Anwurf ist um 19 Uhr.

SC DHfK:

Galia, Schulz – Dietzmann 2, Leuendorf, Streitenberger 1, Wolf 1/1, Oehlrich, Binder 2, Witaszak 1, Schepers, Boese 7, Jacob 5, Wagner 1, Schlichter, Seitle 5/1.

Anhalt Bernburg:

Gawlik, Pajung, M. – Hoffmann 7, Krause, Petersohn, Poplawski, Rindert 3, Pajung, T. 2, Kraft 4, Seifert, Schöttke 1, Wartmann 1, Steinbrink, Weber 2/1.

Siebenmeter:

SC DHfK 4/2, Bernburg 1/1

Zeitstrafen:

SC DHfK 6 , Bernburg 8,

Rote Karten nach Foulspiel:

Wagner (30.), T. Pajung (58.)

Matthias Roth

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