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Kanuten beim Weltcup erneut auf dem Treppchen

Kanuten beim Weltcup erneut auf dem Treppchen

Ziemlich ausgepowert, dennoch bester Stimmung, so gab sich gestern Nachmittag die Busgesellschaft auf der Tour zum Flughafen nach Budapest. An Bord saßen die erfolgreichen deutschen Kanuten, die beim dritten Weltcup der Saison im ungarischen Szeged erneut ihre internationale Spitzenposition untermauerten.

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Gratulation nach dem 200m-Sieg von Stefan Holtz und Robert Nuck

Quelle: Ute Freise

. Dabei hatten drei Boote ihren Weltcup-Hattrick gefeiert. Sowohl Olympiasieger Sebastian Brendel (Potsdam) als auch Weltmeister Max Hoff (Essen) und die Kajak-Sprinter Rauhe/Liebscher (Potsdam/Dresden) waren nach den Etappen in Mailand und Tschechien erneut nicht zu bezwingen.

Das Städte-Ranking verteilte sich sieben Wochen vor den Heim-Europameisterschaften in Brandenburg auf einige starke Schultern. "Alles erfreulich aus Leipziger Sicht", befand Heim- und Bundestrainer Kay Vesely zum Wochenendausflug der Weltklasse-Paddler. Als Siegertypen grüßten Robert Nuck und Stefan Holtz vom SC DHfK, die im C2 den Sprintwettbewerb gewannen. Gestern kam für die Routiniers über 500 m Platz vier hinzu. Die Vereinskolleginnen Melanie Gebhardt und Anne Knorr wurden Dritte über 1000 m.

LVB-Ass Tina Dietze (LVB) saß im silbernen K4, der über die olympischen 500 m hinter den souveränen Ungarinnen landete. Allerdings trübte ein dunkles Wölkchen die sonnige Stimmung - der neu formierte Kajakzweier Tina Dietze/Conny Wasmuth (Potsdam) verpasste über 500 m das Finale. "Das ärgert uns extrem. Der Zwischenlauf war eigentlich ein normales Rennen, etwas vom Wind verweht", konnte sich Tina Dietze (26) den "Patzer" am Sonnabend nicht recht erklären. Gestern lief es dafür im B-Finale wie geschmiert. Die Siegerinnen hätten freilich gern das Duell gegen Sabrina Hering/Steffi Kriegerstein (Karlsruhe/Dresden/3. Platz) bestritten. "Unserem Zweier fehlt noch die Feinabstimmung, die müssen in den nächsten Wochen hinbekommen. Aber lieber den Dämpfer beim Weltcup als bei EM und WM", betonte Tina Dietze, die gestern nicht wie ihre Leipziger Mitstreiter am Berliner Flughafen ein Mietauto bestieg. Das Fernsehen ruft! Ein Kamerateam wird heute und morgen die Olympiasiegerinnen Tina Dietze und Franziska Weber für die Serie "Vision Gold" in Potsdam auf Schritt und Tritt begleiten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.05.2014
Kerstin Förster

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