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Karsten Baumann neuer Coach beim FC Erzgebirge Aue – Ziel Klassenverbleib

Karsten Baumann neuer Coach beim FC Erzgebirge Aue – Ziel Klassenverbleib

Haus renovieren, Garten umgraben, einen Marathon laufen und Fußball schauen: Von all diesen Dingen hat Karsten Baumann „die Nase voll“. Deshalb ist der 42-Jährige froh, dass er als neuer Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue nun wieder im Geschäft ist.

Aue. „Ich bin heiß auf Fußball“, sagte der gebürtige Oldenburger am Mittwoch bei seiner Vorstellung im Erzgebirge. Baumann, der die Nachfolge des am Dienstag beurlaubten Ricco Schmitt antritt, erhält einen Vertrag bis Saisonende. Dieser verlängert sich im Fall des Klassenverbleibes um ein Jahr.

Der ehemalige Bundesliga-Spieler des 1. FC Köln und von Borussia Dortmund weiß, wie das Geschäft läuft. Aue steht auf Tabellenplatz 14 und hat noch drei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. „Wir müssen Punkte holen. Ich möchte der Mannschaft wieder den Glauben an die eigene Stärke vermitteln. Ich denke, dass es momentan ein mentales Problem ist, das wir mit intensivem Training und vielen Gesprächen beheben wollen“, sagte Baumann. Zuletzt war er bis März 2011 beim VfL Osnabrück tätig und sammelte bei Rot-Weiß Erfurt (2008/2009) bereits Erfahrungen im Fußball-Osten. „Der Verein Aue gefällt mir sehr gut und er ist gut geführt“, beschrieb Baumann seine Beweggründe, ins Erzgebirge zu kommen.

Der Start ins Erzgebirge war allerdings nicht ganz komplikationsfrei, denn aufgrund einer Vollsperrung stand Baumann Dienstagabend einige Stunden auf der Autobahn. „Deshalb haben wir bis tief in die Nacht gesessen“, sagte der 42-jährige Baumann. Aues Sportdirektor Steffen Heidrich ist davon überzeugt, den richtigen Mann gefunden zu haben. „Er hat reichlich Erfahrung, als Trainer aber auch als Fußballer. Er war als Innenverteidiger ein kantiger und unangenehm zu bespielender Gegner und solche Typen brauchen wir hier“, sagte Heidrich.

Baumann kennt Aue von seiner Zeit beim VfL Osnabrück und erinnert sich gut. „Es war immer unangenehm nach Aue zu kommen, weil hier meistens nichts zu holen war. Da wollen wir mit dem Team wieder hin“, sagte der neue Mann an der Seitenlinie. Er arbeitet wie zuvor Schmitt mit Co-Trainer Marco Kämpfe und Torwarttrainer Russi Petkov zusammen.

Tina Hofmann, dpa

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