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"Katastrophal" - Energie Cottbus übt Selbstkritik nach Aus im DFB-Pokal

"Katastrophal" - Energie Cottbus übt Selbstkritik nach Aus im DFB-Pokal

Vom Halbfinalisten zum Erstrunden-Verlierer in nicht mal einem halben Jahr: Nach dem Cup-Desaster bei einem Viertligisten herrschte bei Energie Cottbus Fassungslosigkeit und Enttäuschung - aber auch Selbstkritik.

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Das Logo des Fußball-Zweitligisten FC Energie Cottbus

Quelle: dpa

Kiel/Cottbus. „Katastrophal“, nannte Abwehrspieler Daniel Ziebig das frühe Aus im DFB-Pokal durch das 0:3 (0:2) am Samstag bei Holstein Kiel: „Wir sind extrem enttäuscht, über das Ausscheiden, das Ergebnis, die eigene Leistung.“

Nach Ausreden wollte beim Fußball-Zweitligisten aus der Lausitz niemand suchen. Man habe gesehen, dass es auch gegen solche Mannschaften schwer werde, „wenn man drei oder vier Totalausfälle im Team hat. Dabei beziehe ich mich auch mit ein“, konstatierte Kapitän Marc-André Kruska.

Es ging ganz schnell für den Halbfinalisten der vergangenen Saison. Fiete Sykora (15. Minute) und Rafael Kazior (32.) nutzten Cottbuser Abwehrfehler in der ersten Halbzeit, Patrick Herrmann (59.) erhöhte zum Entsetzen der Energie-Mannschaft und -Verantwortlichen zum alles entscheidenden 3:0 nach der Pause. Die bittere Erkenntnis von Coach Claus-Dieter Wollitz: „Uns fehlt einfach die nötige Qualität auf einigen Positionen.“

Denn vor dem Pokal-Auftaktmatch hatten die Lausitzer zwei schlechte Nachrichten zu verdauen. Abwehrchef Markus Brzenska steht wegen eines Achillessehnenrisses monatelang nicht zur Verfügung, Torwart Thorsten Kirschbaum fehlt wegen eines Außenbandanrisses im Sprunggelenk. „Damit kommen einige meiner Spieler offenbar nicht klar“, meinte der FCE-Trainer.

Und doch tat es diesmal noch mehr weh - 151 Tage nach dem Aus in der Runde der besten Vier durch das 1:2 beim MSV Duisburg. „Ich bin mit Energie zwar schon mehrmals in der ersten Runde gescheitert, aber nach dem tollen Gefühl im Vorjahr ist das diesmal besonders bitter“, meinte Ziebig.

Nachdem die Hausherren zwei Missgeschicke bestraft hatten, reagierte Wollitz prompt, brachte nach einer halben Stunde bereits zwei frische Spieler. Den Angriffsversuchen der Gäste setzte das Team von Coach Thorsten Gutzeit eine clevere Abwehr und gefährliche Konter entgegen. „Bei uns hat in Kiel sehr wenig geklappt“, sagte Ziebig und forderte „die richtigen Schlüsse für die Liga“.

Dabei hatte Wollitz vor dem vermeintlichen Underdog doch gewarnt. „Mal eben im Vorbeigehen schlägt man eine ambitionierte Mannschaft wie Kiel nicht. Und wenn man nicht aufpasst, wird das ganz schnell ein Spiel auf Augenhöhe. Das geht ratz, fatz“, hatte er gesagt. 

Jens Marx und Manuel Schwarz, dpa

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