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Kickers Markkleeberg ohne Druck im Aufwind - Trainer will Mannschaft entwickeln

Kickers Markkleeberg ohne Druck im Aufwind - Trainer will Mannschaft entwickeln

Alles kann, nichts muss - unter diesem Motto steht die Bezirksliga-Saison bei Kickers Markkleeberg. Nach dem Abstieg aus der Sachsenliga besteht kein Druck, sofort aufsteigen zu müssen.

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Der Markkleeberger Christian Freyer (r.) verfolgt Martin Mauerer vom 1. FC Lok II.

Quelle: Christian Nitsche

Markkleeberg. Aber es läuft besser als gedacht.

"Die Bezirksliga ist bisher eine schöne Erfahrung mit interessanten Eindrücken", bekennt Heiko Brestrich. Die Kickers sind die erste Trainerstation des Ex-Profis. Vor Wochenfrist eroberte er mit seinem jungen Team die Tabellenspitze, die man mit einem 1:0 im Spitzenspiel gegen die Lok-Reserve verteidigte.

"Wichtig ist uns, dass sich die Mannschaft entwickelt", nennt der 48-Jährige das Hauptziel. "Das geht mit Erfolgen natürlich besser. Die Mannschaft ist ehrgeizig und nimmt das gern mit. Mit Siegen macht es ja einfach mehr Spaß." Das sehe man den Jungs auf dem Platz an.

Der erfahrene Manager Hans-Joachim Haubold, der den Kickers-Laden schon fast 20 Jahre "schmeißt", ist vom angenehmen Zwischenstand keineswegs überrascht. "Die Geschlossenheit der Mannschaft ist gewachsen und so gut, wie seit zwei, drei Jahren nicht mehr", hat er erfreut beobachtet. "Obwohl oder gerade weil die Spielerdecke sehr dünn ist."

Sehr wichtig sind fürs Team die erfahrenen Christian Sund und Florian Zita. Trainer Brestrich freut sich zudem über die Entwicklung von Philipp Galetzka, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt. Die beiden Winterzugänge Marciano Voufack (BSG Chemie) und Patrick Siech (LSV Störmthal) haben sich ebenfalls gut integriert, sind schon Stammspieler. Das entscheidende Tor am Sonnabend war eine Kooperation der beiden: Voufack flankte von rechts präzise (Brestrichs Kommentar: "Das muss man erst einmal so hinkriegen.") und Siech köpfte ein.

Der mit seinen 27 Jahren recht routiniert wirkende Christopher Sund sah den Erfolg im Topspiel als hochverdient an, weil Lok nur eine klare Chance gehabt habe. Dennoch zählt er die Probstheidaer weiter zu den Hauptkonkurrenten im Aufstiegskampf: "Mit Lok und LVB werden wir uns sicher bis zum Ende auseinandersetzen müssen. Wir haben jedoch gute Aussichten, immerhin sind wir seit Oktober ungeschlagen", erinnert Sund.

Laut Haubold wollen die Kickers ihr Aufstiegsrecht nur wahrnehmen, wenn sie Erster werden. "Mit dem derzeitigen spielerischen Niveau könnten wir die Sachsenliga wohl nicht halten. Wir müssten uns dann also verstärken, vornehmlich aus unserem Nachwuchs. Mögliche Abgänge müssten wir freilich ersetzen." Gemessen am Training sind die Kickers nach wie vor auf Landesliga-Niveau, sie üben dreimal pro Woche. Ob die Markkleeberger nach nur einem Jahr den Weg zurück auf Landesebene finden, werden die nächsten Wochen zeigen. "Ein Aufstieg zum 20. Vereinsgeburtstag 2014 wäre schön", sagt Brestrich und ergänzt zwinkernd, "aber wenn es schon dieses Jahr klappen würde ..."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.04.2013

Frank Müller

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