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L.E. Volleys behalten im Derby gegen Delitzsch mit 3:1 die Oberhand

L.E. Volleys behalten im Derby gegen Delitzsch mit 3:1 die Oberhand

Es war genau das, was sich alle erhofft und erwartet hatten. Das Match der L.E. Volleys gegen den GSVE Delitzsch sollte ein Derbykracher und Spitzenspiel zu gleich sein.

Leipzig. Und so war es auch. Leipzig feierte Dank beider Teams ein Volleyballfest, bei dem sich die Gastgeber am Ende verdient mit 3:1 durchsetzten. Offiziell 720 Zuschauer verfolgten am Freitagabend zum Teil stehend 98 Minuten Spitzensport der 2. Bundesliga Volleyball Süd. Beide Mannschaften spielten auf hohem Niveau, schenkten sich nichts und nahmen das Publikum auf ihre emotionale Reise mit. Am Ende gewannen die L.E. Volleys, weil sie es an diesem Abend ein bisschen mehr wollten und dies auf's Parkett brachten. Dabei hatten die Delitzscher einen etwas besseren Start ins Spiel. Sie punkteten zuverlässig und mit klaren Aktionen, wirkten konzentrierter. Die L.E. Volleys um Zuspieler Lyubomir Velichkov leisteten sich einige Fehler zuviel. Ab dem 16:16 liefen sie immer einer knappen Führung der Gäste hinterher. Zwar kämpften sich die Leipziger immer wieder heran und lange Ballwechsel erheischten den Applaus des Publikums. Dennoch ging der Satz mit 21:25 an die Delitzscher. In den 2. Satz gingen die L.E. Volleys mit noch mehr Kraft und Willen. Die Aufschläge kamen zunehmend druckvoller. Der Block leistete mehr und mehr erfolgreiche Arbeit. Die Angreifer um Top-Scorer Erik Wichert kamen in Fahrt. Der GSVE konterte, glich einen Vierpunktevorsprung der Hausherren beim 17:17 wieder aus. Das Spiel blieb spannend und leidenschaftlich. Die L.E. Volleys zogen das Tempo wieder an, die Gäste machten mehr Fehler vor allem im Aufschlag. Eder Pinheiro beendete den Satz mit einem Block zum 25:21 zum Satzgewinn und 1:1. In einer 10-minütigen Satzpause nutzte L.E. Volleys-Präsident Manfred Wiesinger die Gelegenheit des Derbys, um sich für die gute Nachwuchsarbeit sächsischer Vereine zu bedanken. Als Landesstützpunkt männlich des Sächsischen Volleyballverbandes nimmt der Verein die größten sächsischen Talente auf und bildet sie weiter aus. Mit Jannik Kühlborn, Georg Escher und Max Betzien konnten die L.E. Volleys in dieser Saison drei dieser Talente zum VC Olympia Berlin entsenden. Dort spielen sie als Kader der Jugendnationalmannschaft bzw bereiten sich auf die Beach-Nationalmannschaft vor. Präsident Manfred Wiesinger wünschte allen drei Jungs viel Erfolg in Berlin und gab mit vom Leipziger Bundesligateam signierten Volleybällen als Geschenk, seiner Hoffnung Ausdruck, dass der eine oder andere später den Weg zurück in die Bundesligamannschaft der L.E. Volleys findet. Florian Pittschaft, Nachwuchstrainer beim GSVE erhielt bei dieser Gelegenheit sein Trainerstipendium, welches durch Spendengelder aus den Kondolenzen für den im Herbst 2009 verstorbenen Carsten Gless finanziert wurde. So wird dem Andenken an einen langjährigen aktiv engagierten Jugendtrainer Rechnung getragen und die gute Nachwuchsarbeit in der Region weiter gefördert. Dann ging's wieder auf‘s Parkett. Der 3. Satz gestaltete sich lange ausgeglichen. Beide Teams spielten weiter auf hohem Niveau. Nach der ersten technischen Auszeit wechselte Leipzigs Trainer Steffen Busse auf der Zuspielposition. Für Lyubomir Velichkov, der insgesamt ein gutes Spiel gezeigt hatte, kam Alexander Schneider. Der brachte frischen Wind in den Leipziger Angriff. Neben Erik Wichert glänzte nun Eder Pinheiro vor allem mit Hinterfeldangriffen. Der Leipziger Block um Kapitän Jan Günther blieb zuverlässig. Die L.E. Volleys setzten sich ab und holten sich mit 25:19 überzeugend den 3. Satz. Der 4. Satz glich dem 3., die Delitzscher Gäste konnten sich jedoch immer wieder etwas absetzen, zuletzt beim 17:19. Zum Satzfinale brachte Leipzigs Trainer Steffen Busse erneut Velichkov. Er kam jetzt für Pinheiro in den Angriff. Die Leipziger behielten die Nerven, erhöhten den Druck. Delitzsch machte mehr Fehler, vor allem Kapitän und bester Mann Sebastian Reichstein kam nicht mehr zum Zug. Mit 25:22 beendeten die L.E. Volleys unter lautem Jubel den Satz. Die Messestädter liegen nun punktgleich mit dem Tabellenführer auf dem 2. Platz der Tabelle. Diesen und ihren zweiten Geburtstag am Sonntag feierten sie im Anschluss an das Spiel mit Partnern, Sponsoren, Helfern, Fans, einer Geburtstagstorte und Vorfreude auf viele weitere erfolgreiche Jahre. Am kommenden Samstag steigt das nächste Derby beim VC in Dresden, bevor am 26. MÄrz um 19 Uhr der Spitzenreiter VC Mendig zu Gast in der Brüderhalle ist. Ein weiteres Spitzenspiel, das zu einem weiteren Besucherrekord einlädt.

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