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L.E. Volleys im Abstiegskampf - Achte Niederlage im achten Spiel

Volleyball-Bundesliga 2 L.E. Volleys im Abstiegskampf - Achte Niederlage im achten Spiel

Achte Niederlage im achten Zweitligaspiel: Nach der Begegnung mit Tabellenführer Eltmann befinden sich die L.E. Volleys weiter im Abstiegskampf. Dabei führten die Gastgeber in der Brüderhölle im ersten Satz zunächst 17:9.

Ratlosigkeit bei den L.E. Volleys nach der achten Niederlage im achten Spiel

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Auch das kollektive Happy Birthday und der öffentliche Glückwunsch des Präsidenten konnten am Samstagabend nicht wirklich trösten: L.E.-Volleys-Mittelblocker Felix Weber stand an seinem 30. Geburtstag mit leeren Händen in der „Brüderhölle“, musste an der Seite seiner Leidensgenosssen im achten Zweitliga-Spiel die achte Niederlage einstecken. Gut, es war der Tabellenführer Eltmann, der den Leipzigern vor 275 treuen Fans das 0:3 (25:23, 25:21, 25:19) einschenkte. Schlecht, die Gastgeber hatten beste Chancen, nutzten diese aber erneut nicht.

Ratlosigkeit und Enttäuschung bei den L.E. Volleys: Auch im achten Spiel in Bundesliga 2 unterlag das Team von Trainer Thomas Bauch, diesmal gegen Tabellenführer Eltmann.

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Die Stimmung wechselte zwischen Enttäuschung, Ratlosigkeit und dem berühmten Strohhalm-Optimismus. „Ja, wir befinden uns im Abstiegskampf, aber es ist nicht aussichtslos. Die Jungs haben vor allem im ersten Satz gezeigt, was sie können. Es muss endlich der Knoten platzen“, sagte Volleys-Chef Manfred Wiesinger, der wie das ganze Umfeld ein bahnbrechendes Erfolgserlebnis herbeisehnt. Denn die Sache mit dem Kopf macht wohl beim Ex-Meister momentan das meiste Kopfzerbrechen – auch die Schritte durchs tiefe Tal müssen gelernt sein.

„Mit vier Niederlagen in Folge sind wir schon mal gestartet und dann noch Dritter geworden. Das steht in dieser Saison ja nicht zur Diskussion“, übte sich Kapitän Erik Wichert in Galgenhumor. Der Routinier sieht nicht einen einzigen Grund fürs Kellerdasein. „Da spielen viele Sachen zusammen, wie Trainingsbeteiligung, Verletzungen, der späte Saisoneinstieg. Das fördert nicht unbedingt die Qualität, die ein funktionierendes Team braucht.“

Der Spielfilm begann mit einem Paukenschlag. Die L.E.-Truppe von Trainer Thomas Bauch hatte schnell die Gäste um den überragenden Heriberto Quero (64 Einsätze im Nationalteam) im Griff. Der Block mit Marvin Freese und Wieland Oswald funktionierte super, Sebastian Hähner und Erik Wichert schmetterten zielgenau. 17:9 führten die Leipziger. Doch die Eltmänner hatten sich nach der anfänglichen Wackeleinlage wieder im Griff. Anders die Volleys. Die kriegten plötzlich das Flattern und produzierten einen Fehler nach dem anderen.

Der zweite Durchgang war zunächst wieder ein Duell auf Augenhöhe, doch zum Ende hin mehr Krampf denn Kampf auf Gastgeberseite. Im dritten Satz schließlich brachte Hallensprecher Peter Pfefferkorn diese frohe Botschaft unters Volk: „Dortmund führt gegen die Bayern. RB bleibt vorn.“ Beifall von den Rängen. Fast zeitgleich Schluss. Nur Schwarz-Gelb jubelte. Volleys-Trainer Bauch zog sich ins Hallendunkel zurück. „Am Einsatz lag es nicht. Die ersten zehn Minuten waren perfekt, doch dass wir dann den riesigen Vorsprung hergeben, dafür habe ich keine Erklärung.“

Mit einem Lauf haben sich dagegen die Delitzscher auf Tabellenplatz drei vorgearbeitet. Nach dem 3:1-Derbysieg gegen Leipzig gewannen die Männer von Coach Frank Pietzonka auch gegen Schwaig 3:0 (25:23, 25:16, 25:22).

Kerstin Förster

L.E. Volleys : Ilewicz, Bicanin, Weber, Freese, Oswald, Hähner, Metzger, Wichert, Burgartz, Rodiek.

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