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L.E. Volleys souverän

L.E. Volleys souverän

Mit einem deutlichen 3:0-Erfolg (25:20, 25:19, 25:19) beim TSV Grafing verteidigte Zweitliga-Spitzenreiter L.E. Volleys seinen Sieben-Punkte-Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Herrsching.

Die Leipzig brauchten am Sonnabend beim Tabellen-Neunten nur 69 Minuten zum zwölften Saisonsieg.

Steffen Busse war mit dem souveränen Rückrunden-Auftakt zufrieden. "Die Trainingswoche verlief ziemlich holprig, und wir mussten drei Stammspieler ersetzen", sagte der Coach, "aber die Mannschaft hat das gut gelöst und konsequent durchgezogen."

Zu Beginn aller drei Sätze hatten die L.E. Volleys zwar leichte Schwierigkeiten, dann setzte sich das druckvolle Spiel der Gäste durch. "Wir haben mit unseren Aufschlägen viel Wirkung erzielt und uns relativ wenige Fehler geleistet", meinte Busse, der die geschlossene Teamleistung lobte und Routinier Axel Roscher besonders hervorhob: "Er war unser Garant im Annahmeriegel, hat viel Sicherheit ausgestrahlt."

Roscher, bereits 37, war für den wegen eines Beach-Camps fehlenden Libero Henry Glöckner eingesprungen. Jannik Kühlborn vertrat im Außenangriff Sebastian Hähner (berufliche Verpflichtungen), Mittelblocker Marvin Freese lief für Christoph Rascher (Urlaub) auf. "Wir hatten im Angriff noch einige Abstimmungsprobleme, auch die Blockarbeit muss besser werden", wies Busse jedoch auf Steigerungspotenzial hin: "Grafing hat relativ schwach gespielt, die nächsten Gegner werden weitaus schwerer."

Kommendes Wochenende müssen die L.E. Volleys zum Tabellendritten Fellbach, danach steht das Derby beim GSVE Delitzsch an. Busse hat die fünftplatzierten Delitzscher, die ein Spiel weniger bestritten haben, trotz elf Zählern Rückstands noch auf der Titel-Rechnung: "Sie haben offenbar zu alter Stärke zurückgefunden."

Am Sonnabend bezwang der GSVE vor 320 Zuschauern die TG Rüsselsheim in 77 Minuten klar 3:0 (25:23, 27:25, 25:17), obwohl Trainer Frank Pietzonka seinen Annahmeriegel verletzungsbedingt umstellen musste.

Die Zweitliga-Frauen des VV Grimma gewannen das Ost-Duell beim SWE Volley-Team Erfurt vor 705 Zuschauern knapp 3:2 (19:25, 25:23, 25:23, 19:25, 15:11) und verdrängten die Thüringerinnen damit vom dritten Tabellenplatz.

L.E. Volleys: Günther, Schwerin, Wichert, Bakumovski, Kühlborn, Freese, Roscher; Metelskiy.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.01.2014

Steffen Enigk

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