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L.E. Volleys stürmen an die Spitze

L.E. Volleys stürmen an die Spitze

Es war der perfekte Samstagabend für die L.E. Volleys. Beim 3:2 über den Zweitliga-Sechsten FT Freiburg (23:25, 22:25, 25:23, 25:20, 15:10) bogen die Leipziger wieder einmal einen 0:2-Rückstand um, gewannen auch ihr siebentes Tiebreak-Spiel in dieser Saison und übernahmen die Tabellenführung.

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Noch rechtzeitig aufgewacht: Jannik Kühlborn, Christoph Rascher und Eugen Bakumovki (v.l.) jubeln.

Quelle: Christian Nitsche

Am Ende wurde die Sporthalle Brüderstraße zum Tollhaus. 310 Zuschauer feierten nach 122 leidenschaftlichen Minuten mit stehenden Ovationen ihre Mannschaft. "Ich ziehe den Hut vor meinen Jungs, dass sie das Ding noch gedreht haben,", sagte Trainer Steffen Busse, dessen Schützlinge nun aus eigener Kraft Meister werden können.

Schnell machte in die Halle die frohe Botschaft die Runde, dass der bisherige Spitzenreiter Coburg 2:3 in Dachau (Tiebreak 20:22!) verloren hatte. Die L.E. Volleys führen jetzt mit 34:8 Punkten vor Coburg (32:8) und dem GSVE Delitzsch (28:12), der überraschend 0:3 in Grafing (20:25, 23:25, 21:25) unterlag. Gegen beide müssen die Leipziger noch antreten - am 6. April in eigener Halle gegen Coburg und am 13. April zum Saisonfinale in Delitzsch.

"Heute lief alles für uns", freute sich Busse, der allerdings mit dem Auftritt seines Teams nicht rundum zufrieden sein konnte. "Ich habe lange gelitten, wir hatten große Probleme", meinte der Coach: "Das war kein hochklassiges, aber dann doch noch ein emotional sehr schönes Spiel."

In den Anfangs-Sätzen hatten die Freiburger dank eines starken Aufschlags und guter Feldabwehr Vorteile, während die Gastgeber mitunter unkonzentriert wirkten und ihren Rhythmus nicht fanden. Einen 0:2-Rückstand hatten die Leipziger in der Brüderstraße aber auch schon gegen Dachau und Delitzsch aufgeholt. "Deshalb habe ich immer daran geglaubt, dass wir das erneut schaffen", erklärte Busse.

Tatsächlich ergriffen die L.E. Volleys im dritten Durchgang den Strohhalm der Hoffnung, setzten sich nach dem 17:17 langsam ab und verwandelten schließlich ihren zweiten Satzball. Prompt war das Selbstvertrauen zurück, liefen die Kombinationen besser, ließen sich die Tiebreak-Könige nicht mehr stoppen. Erik Wichert und Eugen Bakumovski verwerteten im Angriff auch schwierige Bälle. "Wir hatten keine Schwächephase mehr, kämpferisch war das eine Glanzleistung der gesamten Mannschaft", lobte der Trainer.

Auf Meisterkurs sind auch die Zweitliga-Volleyballerinnen des VV Grimma, die vor 450 Zuschauern in der Muldentalhalle 3:1 gegen die Fighting Kangaroos Chemnitz (25:22, 26:28, 25:15, 25:19) gewannen und die Spitze verteidigten. L.E. Volleys: Günther, Ernst, Wichert, Bakumovski, Kühlborn, Rascher, Roscher; Glöckner, Metelskiy, Freese, Jende.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.03.2013

Steffen Enigk

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