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L.E. Volleys verlieren gegen Hammelburg

Volleyball L.E. Volleys verlieren gegen Hammelburg

Neues Maskottchen und dennoch kein Glück: Die L.E. Volleys unterlagen am Sonnabend gegen den TV/DJK Hammelburg mit 1:3 Sätzen in der Leipziger Brüderhalle.

Niederlage gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg aus der zweiten Liga: L.E. Volleys (blau/rot) gegen Hummelburg (grün).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Maskottchen-Teufel kontra Fehlerteufel in der Leipziger Brüderhölle am Samstagabend: Bei der Premiere des neuen Glücksbringers begannen die L.E. Volleys himmelhoch jauchzend und waren nach der 1:3 (25:21, 22:25, 22:25, 22:25)-Niederlage gegen den TV/DJK Hammelburg, einen unmittelbaren Konkurrenten im Zweitliga-Abstiegskampf, zutiefst enttäuscht.

„Es fehlte die Konsequenz, die Punkte zu machen. Der Gegner hat besser aufgeschlagen, seine Chancen intensiver genutzt und war heute das Quäntchen besser als wir. In unserem Sechser muss jeder seine Leistung bringen. Schon eine Delle genügt – und es geht schief“, war Volleys-Trainer Thomas Bauch ziemlich angesäuert.

Am Einsatz des noch namenlosen Teufelskerls vor 305 Fans hatte der Rutsch der Bauch-Truppe auf Tabellenplatz elf (punktgleich mit dem Zehnten Hammelburg) garantiert nicht gelegen. Im rot dominierenden, maßgeschneiderten Kostüm steckte L.E.-Hobby-Schmetterer Markus Lingstädt, der neben Martin Ivenz die Trommeln höllisch bediente und das Gemeinschaftsprojekt mit Uni-Riesen und LVB-Handballern erstmals präsentierte. Entsprechend stieg die Körpertemperatur. „Sehr, sehr warm“, bekannte Lingstädt in der kurzen Trinkpause, die er mit dem gehörnten Kopf unterm Arm verbrachte.

Satz eins war wie der Rest der Durchgänge – eng. Erst lagen die Leipziger hinten, spielten sich heran, glichen aus und zogen erfolgreich durch. „Es rappelt im Karton“, tönte es passenderweise durch die Halle. Nächster Durchgang. Die Volleys führten, gefielen dank ihrer guten Blockarbeit, hatten mit ihrem Kapitän Erik Wichert einen immerwährenden Hochkaräter am Netz. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Weil Zuspieler Predrag Bicanin einen eher glücklosen Tag erwischte, klappte zunehmend wenig. Ideenmangel. „Da wurden zu viele Bälle vermasselt. Die Abstimmung hat oft nicht gepasst“, kritisierte Coach Bauch.

Dritter Satz, weitere Unsicherheiten im L.E.-Getriebe prägten das insgesamt kämpferische Spiel, die Zuschauer erlebten Höllenzeiten. Die Führung futsch, die Hammelbeine nicht langgezogen. Im Gegenteil.

Nummer vier. Die Volleys wollten, schafften es aber nicht, den kleinen, feinen Qualitätsunterschied im Siegmodus auf die Platte zu bringen. „Das ist kein Zuckerschlecken gegen die Mitkonkurrenten, es geht ums Überleben“, stellte Thomas Bauch klar. Routinier Wichert – mit Silbermedaille als bester Akteur der Volleys geehrt – sah das Übel in den Ungenauigkeiten der Mannschaftsarbeit und die Tagesform samt mehr Biss auf Seiten der unterfränkischen Gäste.

„Wir müssen uns das Glück wieder erarbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen“, erklärte der zweifache Familienvater. Dessen Sonntagsruhe war eine Spielzeit, die den Volleyballer auch nach einer Niederlage erdete.

Kerstin Förster

L.E. Volleys: Bicanin, Weber, Freese, Oswald, Hähner, Metzger, Wichert, Burgartz, Köthen, Rodiek.

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