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L.E. Volleys versagen die Nerven – Leipziger unterliegen im Derby gegen Delitzsch klar

L.E. Volleys versagen die Nerven – Leipziger unterliegen im Derby gegen Delitzsch klar

Es war seit langem mal wieder ein Volleyball-Fest in Leipzig. 845 Zuschauer kamen am Freitagabend zum Zweitliga-Spitzenspiel in die Grube-Halle und sorgten für prächtige Stimmung in der heiß umkämpften Partie.

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Die L.E. Volleys mussten sich dem GSVE Delitzsch 0:3 geschlagen geben.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Am Ende jedoch gab es lange Gesichter bei den Gastgebern, denn die drittplatzierten L.E. Volleys mussten sich den Delitzschern 0:3 (24:26, 18:25, 24:26) geschlagen geben. Der GSVE verteidigte damit seine Tabellenführung und durfte nach vier Derby-Niederlagen in Folge endlich wieder ausgelassen feiern.

Dass der Erfolg so deutlich ausfiel, lag an Konzentrationsschwächen der Leipziger. Sie gaben sowohl den ersten als auch den dritten Durchgang nach einer 24:21-Führung noch leichtfertig aus der Hand, versiebten dabei jeweils drei Satzbälle und machten keinen Punkt mehr – eine kuriose Duplizität der Ereignisse, die Trainer Steffen Busse den Kopf schütteln ließ: „Wir haben ordentlich gespielt und gut gefightet, aber in den entscheidenden Phasen war das zu zittrig.“

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Leipzig. Es war seit langem mal wieder ein Volleyball-Fest in Leipzig. 845 Zuschauer kamen am Freitagabend zum Zweitliga-Spitzenspiel in die Grube-Halle und sorgten für prächtige Stimmung. Am Ende jedoch gab es lange Gesichter bei den Gastgebern, denn die drittplatzierten L.E. Volleys mussten sich den Delitzschern 0:3 (24:26, 18:25, 24:26) geschlagen geben.

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Sein Kollege Frank Pietzonka zeigte sich dagegen hoch zufrieden, lobte die Qualitäten seiner Truppe in der Endkampfgestaltung: „Wir haben nie aufgegeben und Nervenstärke bewiesen. Ich hatte außerdem stets das Gefühl, das wir noch was drauflegen können.“ Als größtes Delitzscher Plus nannte Pietzonka die Blockarbeit und die Vorteile im Zuspiel. „Die Leipziger waren zu ausrechenbar, während wir oft auch über die Mitte durchgekommen sind.“

GSVE-Regisseur René Berlet setzte immer wieder Sebastian Kynast (zum besten Akteur der Partie gewählt) und Robert Karl glänzend in Szene. Das Resultat: mehr als 20 Punkte im Schnellangriff. „Dagegen haben wir kein Mittel gefunden“, räumte Busse ein, „und bei uns lief über die Mitte fast nichts.“

Sein blutjunger Zuspieler Niclas Ivenz wirkte mitunter überfordert, hatte angesichts der schwachen Annahme aber auch einen schweren Stand. Immerhin bediente er zuverlässig seine Außenangreifer. Dank der Wucht und Power von Jannik Kühlborn, Erik Wichert und Sebastian Hähner blieben die L.E. Volleys auf Augenhöhe. Und hätten sie den dritten Satz gewonnen, wären die Delitzscher vielleicht noch eingebrochen.

„Aber dazu fehlte uns heute die Sicherheit, wir haben uns einfach zu viele Patzer geleistet und uns dämlich angestellt“, sagte Kapitän Jan Günther. Kühlborn, dem der allerletzte leichte Fehler zum Matchverlust unterlief, drückte sich noch drastischer aus: „Das ist saublöd gelaufen und extrem ärgerlich. Wir waren nicht clever genug, ich hatte sogar den Eindruck, dass wir Schiss vorm Gewinnen hatten.“

Präsident Manfred Wiesinger freute sich über die tolle Kulisse und mochte nicht den Stab über seine Mannschaft brechen: „Sie hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt – und wenn wir jetzt noch das Zuspiel in den Griff kriegen ...“

L.E. Volleys: Günther, Ivenz, Wichert, Kühlborn, Hähner, Freese, Roscher; Rascher, Metelskiy.

Delitzsch: Berlet, Reichstein, Andrä, Ahne, Winkler, Karl, Geisler; Kynast, Timm.

1. Satz: 5:7, 19:19, 24:21, 24:26.

2. Satz: 6:5, 6:11, 10:15, 14:20, 18:25.

3. Satz: 12:14, 17:14, 20:20, 24:21, 24:26.

Steffen Enigk

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