Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
L.E. Volleys ziehen durch

Volleyball L.E. Volleys ziehen durch

Mit einer überzeugenden Leistung hat Leipzigs Zweitligist L.E. Volleys am dritten Advent drei Punkte geholt, Stuttgart mit 3:1 aus der „Brüderhölle“ geschickt und die Abstiegsplätze verlassen.

Freude bei den L.E. Volleys über den vierten Sieg im vierten Spiel.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Gänsekeulen sind für Mittwoch ganz fest versprochen. Doch schon vor dem gemeinsamen Weihnachtsessen zeigten die L.E. Volleys, dass ihr Erfolgshunger noch lange nicht gestillt ist. Die Zweitliga-Truppe von Trainer Thomas Bauch feierte am Samstagabend im vierten Spiel den vierten Sieg in Folge, setzte sich in einer sehenswerten Partie in der Leipziger „Brüderhölle“ gegen den TSV GA Stuttgart mit 3:1 (25:21, 25:22, 25:27, 25:16) durch und verließ die Abstiegsplätze.

„Wir haben zweifellos ein gutes Spiel gemacht, auch wenn die Konstanz noch nicht durchgängig vorhanden ist. Doch die Mannschaft hat sich eingeschworen und obwohl die Hälfte der Jungs angeschlagen war, eine willenstarke Leistung geboten“, lobte Coach Bauch den sowohl unterhaltsamen als auch emotionalen Advents-Auftritt vor knapp 300 Fans und schlussfolgerte lächelnd: „Jetzt sieht alles ein bisschen entspannter aus.“

Zuversicht strahlte vor Beginn auf der Tribüne mit Axel Roscher ein altbekannter Spielgefährte der Volleys aus. „Heute muss ein Erfolg her und gleich noch gegen die nächsten Kandidaten. Besser wär’s“, gab der langjährige Außenangreifer seinem überaus holprig in die Saison gestarteten Team mit auf den Weg und erhielt ein vorfristiges Geschenk für seinen Eintritt in die 40er-Runde (am 28. Dezember).

Die Tabellennachbarn aus Sachsen und dem Schwabenland hatten einiges an Leckerbissen zu bieten, holten mehrfach eigentlich unholbare Bälle zurück, wehrten sich tapfer. Allerdings kamen die Höllen-Hausherren vom Start weg einen Tick frecher um die Ecke. Dabei war das Aufschlagspiel ganz nach Geschmack des vom Goldjungen Erik Wichert angeführten und durch Sebastian Hähner „gepfefferten“ Teams.

Bis auf den dritten Satz, der mit Unsicherheiten einherging, hatten die Volleys die Begegnung im Griff. Dafür gab es Applaus vom verletzten Wieland Oswald, der ein wunderbares Zusammenspiel von Falk Köthen und Libero Samuel Rodiek zu sehen bekam. Glücklich mit der Rückennummer 13 und dem neuerlichen Sieg im Herzen hofft Urlaubsrückkehrer Köthen auf eine Fortsetzung der L.E.-Seriennummer. „Wir streben das an.“

Gut gelaunt überreichte Vereins-Präsident Manfred Wiesinger in der ersten Satzpause dem langjährigen Sponsor Wolfgang Binder (EAD Energieabrechnungsdienst Leipzig) ein von der Mannschaft signiertes Foto als Gratulation zum 20-jährigen Firmenjubiläum. Und am Ende gab es von Partner Cineplex noch Freikarten für die Trommlerbande Martin Ivenz und Markus Lingstädt, die seit ewigen Zeiten für beste Stimmung in der Halle sorgen. Am kommenden Sonnabend beginnt schon die Rückrunde. Zu Gast beim Tabellenzehnten (13 Punkte) sind die auf Rang neun notierten Männer aus Grafing (14). Heißt: Heißes Duell am vierten Advent (19 Uhr).

Von Kerstin Förster

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.